15 Migranten an österreichischer Grenze von Bundespolizei abgewiesen
Deutsche Behörden wiesen am Samstagnachmittag 15 Migranten an der österreichischen Grenze ab. Unter den Betroffenen befanden sich neun Libyer, die mit einem Reisebus unterwegs waren, sowie sechs chinesische Staatsbürger, die mit dem Zug reisten. Beide Gruppen wurden von der Bundespolizeiinspektion Rosenheim wegen fehlender gültiger Einreisedokumente angehalten.
Der Vorfall begann, als ein in Polen zugelassener Reisebus auf der Autobahn A93 in nördlicher Richtung bei Rosenheim kontrolliert wurde. Die neun libyschen Migranten an Bord konnten die erforderlichen Papiere nicht vorlegen und mussten das Fahrzeug verlassen. Die Beamten vermuten, dass Schlepper ihre Reise ab Bologna organisiert hatten.
Eine zweite Gruppe von sechs Chinesen wurde am Bahnhof Rosenheim aufgegriffen. Sie waren ohne Fahrkarten oder gültige Ausweisdokumente von Verona aus gereist. Der Zug wurde angehalten, und die Personen wurden aus dem Zug entfernt.
Alle 15 Migranten wurden nach der Bearbeitung ihrer Fälle nach Österreich zurückgeschickt. Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim, zuständig für einen 200 Kilometer langen Abschnitt der deutsch-österreichischen Grenze, geht gezielt gegen Schleuserkriminalität und illegale Migration vor. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Überwachung von rund 370 Kilometern Schienenwegen und 70 Bahnhöfen in fünf Landkreisen, darunter Rosenheim und Garmisch-Partenkirchen.
Der Einsatz unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, unerlaubte Grenzübertritte in der Region zu kontrollieren. Die Migranten, die über keine ordnungsgemäßen Dokumente verfügten, wurden gemäß den geltenden Verfahren nach Österreich zurückgeführt. Die Behörde überwacht weiterhin sowohl Straßen- als auch Schienenverbindungen, um ähnliche Fälle zu erkennen.






