11 March 2026, 22:30

150 linke Aktivisten demonstrieren spontan gegen Rechtsextremismus in Nürnberg

Eine Gruppe von Polizisten in Uniform steht vor einer Menge von Menschen in schwarzen Uniformen und Masken, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund, während einer Demonstration in einer Stadt.

150 linke Aktivisten demonstrieren spontan gegen Rechtsextremismus in Nürnberg

Spontane Kundgebung: Rund 150 linke Aktivisten versammeln sich in Nürnberg

Am Mittwoch, dem 11. März 2026, zogen etwa 150 linksgerichtete Aktivisten spontan zum Jakobsplatz in Nürnberg, um unter dem Motto "Antifaschismus" zu demonstrieren. Die Versammlung folgte Polizeirazzien gegen rechtsextreme Gruppen, die noch am selben Tag stattgefunden hatten.

Die Kundgebung begann am Nachmittag und endete gegen 17:30 Uhr friedlich. Beamte des Polizeireviers Nürnberg-West begleiteten die Veranstaltung, bei der mehrere Reden gehalten wurden. Störungen oder Zwischenfälle blieben aus.

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Die Teilnehmer hatten sich als Reaktion auf Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei zusammengeschlossen, die bereits am Vormittag durchgeführt worden waren. Zwar ist unklar, wie viele ähnliche spontane Proteste es in Deutschland in den vergangenen drei Jahren gegeben hat – doch die Versammlung in Nürnberg unterstrich die anhaltenden Spannungen zwischen den politischen Lagern.

Die Demonstration verlief ohne gemeldete Konflikte oder Festnahmen. Die Behörden sorgten für einen geordneten Ablauf, was den organisierten, aber spontanen Charakter der Protestaktion widerspiegelte. Die Kundgebung zeigte einmal mehr das anhaltende Engagement gegen Rechtsextremismus in der Region.

Quelle