Audi baut 7.500 Stellen ab – doch ohne betriebsbedingte Kündigungen
Philipp LangeAudi baut 7.500 Stellen ab – doch ohne betriebsbedingte Kündigungen
Audi treibt seine Pläne voran, in den kommenden Jahren 7.500 Stellen abzubauen. Das Unternehmen bestätigte, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde – der Großteil der Streichungen sei bereits vereinbart oder umgesetzt. Für die Beschäftigten bleibt die Arbeitsplatzgarantie mindestens bis Ende 2033 bestehen.
Erstmals hatte der Autobauer im vergangenen Jahr angekündigt, bis Ende 2027 bis zu 6.000 Stellen abzubauen. Bisher wurden etwa 3.900 dieser Kürzungen – rund 65 Prozent – entweder bereits umgesetzt oder vertraglich geregelt. Audi gab nicht bekannt, an welchen Standorten oder in welchen Bereichen die größten Veränderungen stattgefunden haben.
Mit weiteren Stellenstreichungen über die ursprünglich geplanten 7.500 hinaus ist in den kommenden Jahren nicht zu rechnen. Das Unternehmen betont wiederholt, dass alle Abbaumaßnahmen ohne Zwangsentlassungen erfolgen werden. Stattdessen setzt Audi auf freiwillige Aufhebungsverträge, Vorruhestand und natürliche Fluktuation.
Trotz der Kürzungen bleibt die Beschäftigungssicherung bei Audi bis 2033 unverändert in Kraft. Das bedeutet, dass bestehende Mitarbeiter in diesem Zeitraum keine betriebsbedingten Kündigungen befürchten müssen. Zusätzliche Personalabbaumaßnahmen über die geplanten 7.500 Stellen hinaus schloss das Unternehmen aus.
Bis Ende 2027 wird Audi 6.000 Stellen abgebaut haben, die verbleibenden 1.500 Kürzungen folgen zu einem späteren Zeitpunkt. Der Prozess basiert ausschließlich auf freiwilligen Programmen und natürlicher Fluktuation, ohne dass es zu betriebsbedingten Entlassungen kommt. Die langfristige Arbeitsplatzsicherung für die Belegschaft bleibt gemäß der bestehenden Vereinbarung erhalten.






