29 June 2026, 22:24

BayernLB prüft Klagen nach Milliardenverlusten durch Hypo Group Alpe Adria

Binder Grosswang wird Verluste für Bayern bei Hypo Alpe Adria geltend machen

BayernLB prüft Klagen nach Milliardenverlusten durch Hypo Group Alpe Adria

Die BayernLB prüft rechtliche Schritte wegen des Kaufs der Hypo Group Alpe Adria. Die Bank erlitt nach der Übernahme im Jahr 2007 Milliardenverluste. Eine Kanzlei wurde nun damit beauftragt, mögliche Ansprüche gegen die Beteiligten zu prüfen.

Die Staatsanwaltschaft wirft vor, dass die finanziellen Probleme der Hypo bereits bekannt waren und während des Verkaufs an die BayernLB verschleiert wurden. Die ursprünglichen Verträge enthielten Klauseln, die die Verkäufer von zukünftiger Haftung für später entdeckte Schäden freistellten. Nun hat die BayernLB die Kanzlei Binder Grösswang damit betraut, mögliche Klagen zu prüfen.

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Zu den potenziellen Beklagten zählen das Bundesland Kärnten, die Mitarbeiterstiftung der Hypo sowie die Vermögensverwaltungsfirma von Tilo Berlin. Rechtsexperten gehen davon aus, dass die BayernLB im Falle nachgewiesenen Fehlverhaltens die Haftungsausschlussklausel anfechten könnte. Gegen alle Beteiligten gilt jedoch weiterhin die Unschuldsvermutung.

Die BayernLB könnte rechtlich gegen die Verantwortlichen vorgehen, sollten Beweise für ein Fehlverhalten vorliegen. Im Mittelpunkt des Falls steht die Frage, ob der tatsächliche finanzielle Zustand der Hypo vorsätzlich verschwiegen wurde. Ein erfolgreicher Rechtsstreit könnte die Haftungsbefreiung aufheben und der Bank Schadensersatz ermöglichen.

Quelle