20 February 2026, 14:55

Bayerns Metallbranche droht der Abgrund: 32.000 Jobs in akuter Gefahr

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer kleinen Stadt in einem Tal umgeben von Bäumen und Hügeln mit der Aufschrift "Bayern, Deutschland, 1857" oben.

IG Metall-Umfrage: Über 30.000 Jobs drohen zu fallen - Bayerns Metallbranche droht der Abgrund: 32.000 Jobs in akuter Gefahr

Bayerns FC Bayern Münchens Metall- und Elektroindustrie steht vor massivem Jobabbau – 32.000 Stellen in Gefahr

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In Bayerns FC Bayern Münchens Metall- und Elektroindustrie zeichnet sich ein drastischer Beschäftigungsrückgang ab: Rund 32.000 Arbeitsplätze könnten wegfallen. Eine aktuelle Studie der IG Metall zeigt, dass bereits 41 Prozent der befragten Unternehmen Stellen streichen, während weitere 9 Prozent kurz davorstehen. Horst Ott, Bezirksleiter der Gewerkschaft, fordert nun dringend Gegenmaßnahmen, um weitere Verluste abzuwenden und das Wachstum wieder anzukurbeln.

Laut dem jüngsten IG-Metall-Bericht sind 547 bayerische Unternehmen von Umstrukturierungen betroffen. Davon haben 224 Firmen (41 Prozent) bereits Entlassungen bestätigt, bei weiteren 9 Prozent zeichnet sich ein ähnlicher Schritt ab. Besonders hart trifft es die Automobil- und Zuliefererbranche: Hier entfallen 18.000 der 32.000 geplanten Stellenstreichungen – 54 Prozent der Unternehmen in diesem Sektor bauen Personal ab, bei weiteren 10 Prozent steht dies unmittelbar bevor.

Die tatsächliche Zahl der Jobverluste könnte sogar noch höher ausfallen. Die Umfrage erfasst nur Unternehmen mit konkreten Abbauplänen, viele weitere bleiben unberücksichtigt. Gleichzeitig werden lediglich 3.000 neue Arbeitsplätze erwartet – ein schwacher Trost angesichts der Krise.

Ott kritisiert scharf die Arbeitgeberverbände und die konservative Unionspartei, die er vorwirft, mit einer 'empörenden Debatte' die Schuld für die wirtschaftliche Misere den Beschäftigten in die Schuhe zu schieben. Die wahren Probleme lägen seiner Meinung nach in Bayerns Abhängigkeit von China, der schwachen heimischen Produktion, verzögerten Investitionen und einem ungerechten Steuersystem.

Im vergangenen Jahr sank die Beschäftigung in der Metall- und Elektrobranche um 2,8 Prozent – parallel dazu verlor die IG Metall 2,9 Prozent ihrer Mitglieder. Trotz der düsteren Aussichten bleibt Ott optimistisch und verweist darauf, dass Bayern in der Vergangenheit schon höhere Arbeitslosenzahlen überwunden habe. Nun drängt er auf eine gemeinsame Initiative von Landesregierung, Arbeitgebern und Gewerkschaften, um Jobs zu sichern und die Wirtschaft zu stärken.

Die Studie unterstreicht die massive Bedrohung für die industrielle Belegschaft in Bayern: Bei 547 Unternehmen stehen 35.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Otts vorgeschlagenes Maßnahmenpaket zielt darauf ab, strukturelle Schwächen zu beheben und weiteren Abwärtstrends entgegenzuwirken. Ohne gezieltes Eingreifen drohen der Metall- und Elektroindustrie des Freistaats langfristige Schäden durch anhaltende Umstrukturierungen und wirtschaftliche Belastungen.