16 April 2026, 16:16

Berlin erweitert Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile bis 2028

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Berlin auf dem Cover, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, zusammen mit Texten, die Informationen über die Stadt liefern.

Berlin erweitert Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile bis 2028

Der Berliner Senat hat Pläne bekannt gegeben, das Quartiersmanagement-Programm bis 2028 auf elf neue Gebiete auszuweiten. Mit dieser Maßnahme sollen soziale Herausforderungen in Stadtteilen bewältigt werden, die mit akuten Schwierigkeiten konfrontiert sind. Zusätzliche Mittel werden die städtische Entwicklung und von der Gemeinschaft getragene Initiativen in diesen Gebieten fördern.

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Zu den ausgewählten Stadtteilen gehören der Nauener Platz, der Südpark, der Askanische Platz, die Paul-Hertz-Siedlung, Neustadt West, die Georg-Ramin-Siedlung, der Tirschenreuther Ring, Britz Nord, Britz Süd, die Bohlener Straße und der Hausotterplatz. Diese Gebiete werden in das bestehende Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" aufgenommen und offiziell als "Quartiersmanagementgebiete" ausgewiesen.

Vor-Ort-Teams werden direkt mit den Anwohnern zusammenarbeiten, um lokale Netzwerke zu stärken und bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Die Bewohner dieser Stadtteile erhalten mehr Möglichkeiten, Entscheidungen mitzugestalten und ihre eigenen Kieze aktiv mitzuprägen.

Die Erweiterung folgt dem schrittweisen Auslaufen der Förderung in 19 bestehenden Gebieten Ende 2027. Einige dieser auslaufenden Stadtteile könnten eine lokale Koordinierungsstruktur behalten oder vorübergehend personelle Unterstützung sowie zusätzliche Mittel für sozialintegrative Projekte erhalten.

Seit 1999 wurden über 700 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln investiert, um 50 Berliner Stadtteile zu stabilisieren. Mit den neuen Gebieten werden insgesamt 24 Kieze kontinuierlich durch das Programm unterstützt. Die Initiative bringt gezielte Ressourcen in elf weitere Gebiete mit sozialen Problemlagen. Die lokalen Teams konzentrieren sich darauf, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und die Lebensbedingungen zu verbessern. Die Änderungen treten 2028 in Kraft, während in den zuvor geförderten Stadtteilen weiterhin Anpassungen bei Finanzierung und Personal erfolgen.

Quelle