Berlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Expo 2035
Philipp LangeBerlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Expo 2035
Berlin und Brandenburg prüfen eine gemeinsame Bewerbung um die Ausrichtung der Weltausstellung 2035. Das geplante Gelände liegt in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER), größtenteils auf brandenburgischem Territorium. Nun haben die Verantwortlichen ein offizielles Prüfverfahren eingeleitet, um Machbarkeit, Kosten und mögliche Vorteile des Projekts zu bewerten.
Die Idee, die Expo 2035 in die Region zu holen, hat in den letzten Monaten an Fahrt aufgenommen. Lokale Wirtschaftskreise haben den Vorschlag in die öffentliche Diskussion gebracht und argumentieren, dass dies das Profil der Region stärken könnte. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hat seitdem konkrete Schritte eingeleitet, um eine ernsthafte Bewerbung vorzubereiten.
Regierender Bürgermeister Kai Wegner sieht in der Expo eine Chance, nachhaltige Infrastruktur, wirtschaftliches Wachstum und sozialen Zusammenhalt in der Metropolregion voranzutreiben. Eine endgültige Entscheidung wird jedoch von gründlichen Analysen der Finanzen, Logistik und langfristigen Planung abhängen.
Die Berliner SPD hat ein frühzeitiges Koalitionstreffen gefordert, um die Pläne zu erörtern. Parteichef Steffen Krach betonte, dass die Verwaltung Wegners nun ein strukturiertes Verfahren für die Bewerbung auf den Weg bringt. Beide Länder streben an, bis spätestens Oktober zu einer gemeinsamen Entscheidung zu gelangen.
Derzeit läuft eine detaillierte Bewertung der Risiken, Chancen und Anforderungen. Das Ergebnis wird darüber entscheiden, ob Berlin und Brandenburg die Bewerbung für die Expo 2035 offiziell vorantreiben. Das in Aussicht genommene Gelände in Flughafennähe bleibt ein zentraler Bestandteil der frühen Planungsphase.






