BMW setzt auf KI und Hochleistungs-Grafikprozessoren für die Industrie 4.0
Johanna PetersBMW setzt auf KI und Hochleistungs-Grafikprozessoren für die Industrie 4.0
BMW rüstet seine Rechenleistung auf, indem es auf Hochleistungs-Grafikprozessoren umsteigt. Durch die Umstellung soll die Leistung um etwa 2.000 FLOPS gesteigert werden. Der Schritt unterstützt die Entwicklung fortschrittlicher Industrie-4.0-Technologien in Partnerschaft mit Nvidia.
Der Automobilhersteller setzt auf KI und Hochleistungs-Hardware, um seine Abläufe zu optimieren. Künstliche Intelligenz hilft nun dabei, Objekte zu erkennen und detaillierte 3D-Scans von Gebäuden und Fabriken zu erstellen. Diese Scans ermöglichen eine virtuelle Planung, bei der einzelne Objekte entfernt oder modifiziert werden können, um Umstrukturierungen zu erleichtern.
BMW nutzt zudem das Tool Connected Supply Chain für die Echtzeit-Verfolgung von Lkw in der eingehenden Logistik. Das Unternehmen verwaltet täglich 31 Millionen Teile, die 237.000 verschiedene Artikelnummern umfassen. Damit bewältigt es jährlich ein Transportvolumen von 86 Millionen Quadratmetern.
Die Gruppe führt an ihren Standorten weltweit ständig mehrere Pilotprojekte durch. Jedes Projekt durchläuft einen vierstufigen Prozess: Proof of Technology, Proof of Concept, Pilotphase und Serienproduktion. Im vergangenen Jahr fertigte BMW 2.564.025 Fahrzeuge.
Der Wechsel zu Grafikprozessoren und KI-gestützten Tools zielt darauf ab, Effizienz und Innovation zu steigern. Diese Technologien unterstützen die großindustriellen Produktions- und Logistikanforderungen des Konzerns. BMW baut den Einsatz fortschrittlicher Systeme in seinen Betriebsabläufen kontinuierlich aus.






