BMW setzt auf Startups: Wie das Venture-Client-Modell Innovation beschleunigt
Johanna PetersBMW setzt auf Startups: Wie das Venture-Client-Modell Innovation beschleunigt
BMW hat sein Engagement für Startups durch eine Reihe globaler Initiativen ausgeweitet. Das Unternehmen prüft jedes Jahr Hunderte von jungen Unternehmen in der Frühphase für sein Startup Garage-Programm, das seit 2018 alle Geschäftsbereiche abdeckt.
Die BMW Startup Garage arbeitet in der Regel mit Startups zusammen, die bereits eine Finanzierung zwischen zehn und zwanzig Millionen Euro erhalten haben. Nach dem sogenannten Venture-Client-Modell wird BMW zum frühen Kunden und bietet den jungen Unternehmen so direkte Geschäftsmöglichkeiten.
Das Programm basiert auf vier zentralen Säulen: „Build“, „Sell“, „Learn“ und „Network“. Zudem betreibt BMW einen Accelerator mit Fokus auf Service-Innovationen, der sowohl internen Experten als auch externen Teams offensteht. Darüber hinaus setzt das Unternehmen auf Crowd-Innovation und vernetzt sich über eine IT-Plattform mit Entwicklern und Innovatoren.
Die Technologie-Scouting-Aktivitäten von BMW sind weltweit ausgerichtet, wobei kleine, agile Teams in den wichtigsten Tech-Zentren stationiert sind. Neu hinzugekommen ist ein Technology Office in Tel Aviv – der fünfte Standort dieser Art weltweit. Die offenen, lichtdurchfluteten Arbeitsräume des Unternehmens sind darauf ausgelegt, Kreativität und Zusammenarbeit zwischen den Teams zu fördern.
Jährlich werden zwischen 600 und 800 Startups auf eine mögliche Aufnahme in das Programm geprüft. Ziel der Initiativen ist es, frische Ideen in die BMW-Prozesse zu integrieren und gleichzeitig das Wachstum junger Unternehmen zu unterstützen. Durch die erweiterte Ausrichtung können Innovationen in allen Bereichen des Konzerns Anwendung finden.






