24 June 2026, 02:13

BMW warnt vor Gewinneinbruch – Chinas Autoabsatz stürzt um 22 Prozent ab

Börsencrash in China: BMW in der Verbrenner-Falle

BMW warnt vor Gewinneinbruch – Chinas Autoabsatz stürzt um 22 Prozent ab

BMW gibt Gewinnwarnung heraus – Chinas Automarkt bricht stark ein

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Der Autokonzern steht vor sinkenden Absatzzahlen und schrumpfenden Margen, insbesondere bei seinen Verbrennermodellen. Ein Führungswechsel an der Spitze erhöht den Druck auf den deutschen Hersteller.

Im Mai brachen die Neuzulassungen in China im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22 Prozent ein. Erstmals waren sämtliche zehn meistverkauften Modelle des Landes rein elektrisch oder Plug-in-Hybride. Vollstromer erreichten einen Marktanteil von 42,21 Prozent, während Verbrenner auf 37,1 Prozent fielen.

Deutsche und japanische Marken verloren in China weiter an Boden, während einheimische Hersteller ihre Vorherrschaft ausbauten. BMW räumte ein, dass die starken Verkäufe in Europa und den USA den deutlichen Rückgang in China und der gesamten Asien-Pazifik-Region nicht ausgleichen könnten.

Nun treibt das Unternehmen die Markteinführung seiner neuen Elektrofahrzeuge der „Neuen Klasse“ voran. Das erste Modell soll in der zweiten Jahreshälfte erscheinen. Der neu ernannte Vorstandsvorsitzende Oliver Nedeljković übernimmt das Ruder inmitten dieser finanziellen und marktbedingten Herausforderungen.

Experten erwarten, dass der chinesische Automarkt bis Jahresende schwach bleibt. Die Gewinnwarnung von BMW spiegelt die allgemeinen Schwierigkeiten traditioneller Hersteller beim Umstieg auf die E-Mobilität wider. Die anstehenden Stromer des Konzerns werden entscheidend für die Erholung sein.

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