Branchenverband fordert vor Krisengipfel rasche Reformen und einheitliche Arbeitszeitregelung
Johanna PetersBranchenverband fordert vor Krisengipfel rasche Reformen und einheitliche Arbeitszeitregelung
Der Branchenverband hat vor einem Krisengipfel im Kanzleramt zu dringendem Handeln aufgerufen. Die Spitzenvertreter hoffen, dass das Treffen zentrale Reformen vorantreibt – darunter eine einheitliche wöchentliche Arbeitszeit. Die Zeit wird knapp, und die Vereinigung besteht darauf, dass die Politik nun liefern muss.
Ilse Schimke, Chefin des Branchenverbands, hat sich gegen einen Vorschlag der DGB-Vorsitzenden Yasmin Fahimi ausgesprochen. Fahimis Plan zur verpflichtenden betrieblichen Altersvorsorge wurde als unwirksam kritisiert. Schimke argumentierte, er werde weder das Wachstum fördern noch die Jobchancen verbessern.
Zudem warnte sie, der Vorschlag führe zu mehr Bürokratie und höheren Kosten für die Unternehmen. Ähnliche Bedenken gab es bei anderen Maßnahmen, die die Arbeitskosten in die Höhe treiben könnten. Schimke betonte, es brauche stabile Arbeitsplätze und eine stärkere Wirtschaft – statt ideologischer Debatten.
Besonders dringend sieht der Verband die Reform des Arbeitszeitgesetzes. Der Gipfel solle ein klares Signal setzen, um noch vor der Sommerpause eine einheitliche Wochenarbeitszeit einzuführen. Von den Spitzen der Koalition werden nun entschlossene Schritte bei den vereinbarten Reformen erwartet.
Der Branchenverband setzt auf den Krisengipfel, um Fortschritte zu erzielen. Ein Scheitern könnte notwendige Änderungen verzögern – etwa beim Arbeitszeitgesetz. Die Unternehmen warten auf konkrete Ergebnisse aus den Beratungen.






