Brand in Landshut belastet Grundwasser – Nickelwerte bleiben kritisch
Philipp LangeBrand in Landshut belastet Grundwasser – Nickelwerte bleiben kritisch
Brand in Lebensmittelbetrieb in Landshut führte zu Grundwasserverschmutzung
Ein Brand in einem Lebensmittelproduktionsbetrieb in Landshut im vergangenen August verursachte nach den Löscharbeiten eine Belastung des Grundwassers. Untersuchungen Ende 2024 ergaben Fortschritte bei der Sanierung, aber auch anhaltende Risiken. Während sich die Situation in den meisten Bereichen verbessert hat, gelten in einer kleinen Zone nahe dem Betriebsgelände weiterhin Einschränkungen.
Der Vorfall ereignete sich im August 2024, als ein Feuer in der Anlage an der Altdorfer Straße ausbrach. Die Feuerwehr setzte Wasser und Löschschaum ein, die anschließend in den Boden sickerten. Daraufhin warnte die Stadt vor der Nutzung des Grundwassers im benachbarten Industriegebiet.
Bis Ende November 2024 zeigten Tests einen deutlichen Rückgang der Schadstoffwerte – mit Ausnahme von Nickel. Benedikt Haseneder, Leiter des Umweltamts Landshut, bestätigte, dass nur noch ein begrenzter Bereich direkt angrenzend an das Firmengelände betroffen ist. Anwohner werden dort nach wie vor davor gewarnt, das Grundwasser zum Trinken, Baden oder für die Gartenbewässerung zu verwenden.
Die Stadt hat eine aktuelle Karte mit der eingezeichneten Warnzone veröffentlicht. Trotz der lokal begrenzten Risiken betonen die Behörden, dass das Landshuter Trinkwasser aus dem Leitungsnetz weiterhin unbeeinträchtigt und für alle Zwecke sicher ist.
Die jüngsten Erkenntnisse zeigen zwar eine klare Verringerung der Belastung, doch die Nickelwerte erfordern weiterhin Überwachung. Die Sperrzone wurde zwar deutlich verkleinert, doch für die unmittelbar am Standort lebenden Anwohner gelten weiterhin Vorsichtsmaßnahmen. Die Behörden beobachten die Lage weiter, während die Sanierungsarbeiten voranschreiten.






