Brandenburgs Geburtenrate bricht ein – Kitas und Schulen kämpfen mit den Folgen

Sinkende Geburtenraten: Minister sieht keine Bedrohung für Schulen - Brandenburgs Geburtenrate bricht ein – Kitas und Schulen kämpfen mit den Folgen
Brandenburgs Geburtenrate erreicht Tiefstand seit 1996
Die Geburtenzahlen in Brandenburg sind auf den niedrigsten Stand seit 1996 gesunken. Wie die offiziellen Zahlen für 2024 zeigen, gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 4,6 Prozent – nur 15.154 Kinder kamen zur Welt. Der anhaltende Geburtenrückgang wirkt sich mittlerweile auf Kitas und Schulen in der gesamten Region aus.
Durch die sinkenden Geburtenzahlen mussten bereits einige Kindertageseinrichtungen schließen. Bildungsminister Steffen Freiberg betonte jedoch, dass in der aktuellen Legislaturperiode keine Schulen geschlossen werden. Er versicherte, dass aus Potsdam keine Anweisungen zur Schließung von Schulen ergehen würden – selbst wenn die Schülerzahlen weiter zurückgehen.
Als mögliche Lösung schlug Freiberg vor, arbeitslose Erzieherinnen und Erzieher aus Kitas in den Schulbetrieb zu überführen. Damit sollen ihre Fähigkeiten gezielt in das Bildungssystem integriert werden. Konkrete Pläne oder institutionelle Rahmenbedingungen für diesen Übergang stehen allerdings noch aus, da bisher keine detaillierten Strategien vorgestellt wurden. Trotz des negativen Trends erklärte der Minister, dass in Brandenburg bis mindestens 2029 keine Schulschließungen zu erwarten seien. Damit bleibt den Behörden Zeit, die Lage zu bewerten und Anpassungsmöglichkeiten an den demografischen Wandel zu prüfen.
Der Geburtenrückgang setzt das brandenburgische Bildungssystem zwar unter Druck, doch akute Schulschließungen sind vorerst vom Tisch. Die Landesregierung konzentriert sich nun darauf, praktische Wege zu finden, um das bestehende Personal effektiv einzusetzen. Für Eltern und Pädagoginnen und Pädagogen bedeutet dies vorerst Planungssicherheit – zumindest für die nächsten Jahre.

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