Brexit-Nachspiel: Großbritannien und EU suchen überraschend neue Annäherung nach Jahren der Eiszeit
Brexit-Nachspiel: Großbritannien und EU suchen überraschend neue Annäherung nach Jahren der Eiszeit
Zehn Jahre nach dem Brexit-Referendum signalisieren britische und EU-Führungskräfte eine Initiative für eine engere Zusammenarbeit. Bei einem jüngsten Treffen betonten beide Seiten die Notwendigkeit stärkerer Bindungen in den Bereichen Verteidigung, Sicherheit und Handel. Die Aufrufe erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender Spannungen und begrenzter Fortschritte seit dem Austritt Großbritanniens aus der Union.
An der Zusammenkunft nahmen der britische Premierminister Keir Starmer, die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, und weitere Schlüsselpersonen teil. Ihre Gespräche unterstrichen gemeinsame Sorgen über globale Instabilität und wirtschaftliche Herausforderungen.
Seit 2016 verliefen die Bemühungen um den Wiederaufbau der britisch-europäischen Beziehungen mit gemischten Ergebnissen. Eine Vereinbarung mit Spanien über Gibraltar im Juni 2025 milderte zwar einige Spannungen, doch der erste UK-EU-Gipfel im Mai 2025 – ausgelöst durch Russlands Aggression – brachte kaum konkrete Ergebnisse. Großbritannien trat zwar wieder dem Erasmus+-Programm bei, allerdings zu strengeren und kostspieligeren Bedingungen.
Die Zusammenarbeit in der Verteidigung stieß auf Hindernisse. Im November 2025 scheiterte der britische Antrag auf Beitritt zum 150-Milliarden-Euro-SAFE-Verteidigungsfonds der EU an finanziellen Streitigkeiten. Dennoch drängten die britische Finanzministerin Rachel Reeves und die Präsidentin des EU-Parlaments, Roberta Metsola, Anfang 2026 auf neue Gespräche über Handel, Zollfragen und Sicherheit.
Beim jüngsten Treffen forderte Starmer eine gemeinsame europäische Industriebasis, um die Rüstungsproduktion zu stärken. Zudem warnte er vor der Notwendigkeit von "harter Macht" und betonte die Bereitschaft, notfalls zu kämpfen. Von der Leyen unterstützte diesen Appell und rief zu engerer Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit, wirtschaftliche Stabilität und Schutz der Demokratien auf.
Der französische Präsident Emmanuel Macron sprach sich für ein stärkeres eigenes Sicherheitsgerüst Europas aus. NATO-Generalsekretär Mark Rutte ergänzte, ein robustes Europa innerhalb des Bündnisses festige die transatlantische Einheit. Die Diskussionen spiegelten ein wachsendes Bewusstsein für gemeinsame Bedrohungen und die Notwendigkeit abgestimmter Reaktionen wider.
Die jüngsten Gespräche markieren einen Tonwechsel: Beide Seiten erkennen die Bedeutung engerer Beziehungen an. Zwar scheiterten frühere Kooperationsversuche oft, doch aktuelle Stellungnahmen deuten auf einen neuen Schwung hin. Künftige Verhandlungen werden sich auf Verteidigung, Handel und Sicherheit konzentrieren – konkrete Ergebnisse bleiben jedoch ungewiss.
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