Bundespolizei beschlagnahmt verbotene Waffen am Grenzübergang Schirnding
Johanna PetersBundespolizei beschlagnahmt verbotene Waffen am Grenzübergang Schirnding
Bundespolizei deckt mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz am Grenzübergang Schirnding auf
Am Sonntag, dem 1. Februar 2026, entdeckte die Bundespolizei am Grenzübergang Schirnding mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz. Bei zwei getrennten Vorfällen kam es zu Beschlagnahmungen und der Einleitung von Ermittlungsverfahren, nachdem Fahrer keine gültigen Genehmigungen für mitgeführte verbotene Gegenstände vorweisen konnten.
Im ersten Fall stoppten Beamte gegen 16:00 Uhr ein Fahrzeug aus Augsburg mit vier Insassen – einem Fahrer und drei Passagieren im Alter von 17 bis 22 Jahren. Alle behaupteten zunächst, keine verbotenen Gegenstände bei sich zu führen. Doch bei einer Durchsuchung wurden ein goldener Schlagring sowie zwei Softair-Pistolen im Auto gefunden, die dem Fahrer gehörten. Daraufhin leiteten die Behörden ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das deutsche Waffengesetz ein.
Nur wenige Stunden später stellte sich ein 36-jähriger Tscheche an derselben Kontrollstelle vor. Bei ihm wurde ein Elektroschocker entdeckt, für den er keine erforderliche Genehmigung vorlegen konnte. Die Polizei beschlagnahmte die Waffe und eröffnete ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Besitzes.
Sowohl die Softair-Pistolen als auch der Schlagring und der Elektroschocker wurden bei den Kontrollen sichergestellt.
Den beiden Fahrern drohen nun rechtliche Konsequenzen nach den deutschen Waffenvorschriften. Die beschlagnahmten Gegenstände bleiben vorerst in Polizeigewahrsam, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden gaben keine weiteren Details zu möglichen Strafen oder Gerichtsverfahren bekannt.






