30 May 2026, 20:13

Bundespolizei stoppt Rechtsextremen vor Remigrationsgipfel in Porto

Deutsche Polizei hindert Remigrationsaktivisten am Boarding des Flugs nach Porto-Gipfel

Bundespolizei stoppt Rechtsextremen vor Remigrationsgipfel in Porto

Die deutsche Bundespolizei hat Maximilian Märkl, eine führende Figur der rechtsextremen Identitären Bewegung Deutschland (IBD), an der Ausreise zu einer internationalen Veranstaltung gehindert. Das 24-stündige Ausreiseverbot wurde verhängt, als er einen Flug nach Porto, Portugal, zum Remigrationsgipfel 2026 antreten wollte. Die Behörden begründeten die Maßnahme damit, dass sie Schäden für das Ansehen Deutschlands im Ausland verhindern wolle.

Märkl, der als Sprecher der IBD fungiert, wurde am Morgen des 30. Mai 2026 am Flughafen München gestoppt. Das vorläufige Verbot, das von der Bundespolizeiinspektion und nicht von einem Gericht verhängt wurde, läuft um Mitternacht desselben Tages aus. Beamte erklärten, seine Teilnahme am Gipfel könnte das Image des Landes untergraben.

Die deutsche Polizei hatte zuvor die Propagierung von Remigration – der zwangsweisen Rückführung von Migranten – als tiefgreifend problematisch bezeichnet. Sie bringt das Konzept mit der Großen Ersatz-Verschwörungstheorie in Verbindung, die fälschlicherweise behauptet, nicht-weiße Migration werde genutzt, um die einheimische Bevölkerung zu ersetzen. Es ist nicht das erste Mal, dass Aktivisten mit Reisebeschränkungen konfrontiert werden: 2025 wurden acht Remigrationsbefürworter an der Ausreise zu einem ähnlichen Gipfel in Mailand gehindert.

Die Maßnahme hat bereits eine politische Debatte ausgelöst. Franz Schmid, Mitglied der Alternative für Deutschland (AfD), hat eine offizielle parlamentarische Anfrage eingereicht, in der er die Rechtmäßigkeit des Verbots infrage stellt. Der Gipfel selbst findet wie geplant noch am heutigen Tag in Porto statt, auch wenn Märkls Teilnahme nun unmöglich ist.

Das Ausreiseverbot verhindert, dass Märkl am Remigrationsgipfel 2026 teilnimmt, der an dem Tag beginnt, an dem seine Reisebeschränkung endet. Die deutschen Behörden haben deutlich Position gegen die Ideologie der Veranstaltung bezogen und die Maßnahme als notwendig dargestellt, um den Ruf des Landes zu schützen. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Polizeieingriffen gegen Aktivisten ein, die Remigrationspolitik propagieren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle