21 June 2026, 02:13

Bundesregierung zahlt fünf Millionen Euro zu viel an Auslandsbeamte aus

Bundesregierung zahlte übertriebene Auslandsdienstzulagen

Bundesregierung zahlt fünf Millionen Euro zu viel an Auslandsbeamte aus

Die deutsche Bundesregierung hat aufgrund eines Berechnungsfehlers Auslandsverwendungszuschläge in Höhe von etwa fünf Millionen Euro überzahlt. Von dem Fehler betroffen waren rund ein Drittel der Auslandsvertretungen, darunter auch Standorte in Litauen. Beamte erhalten diese Zulagen, um die höheren Lebenshaltungskosten und Herausforderungen im Ausland auszugleichen.

Ursache für die falschen Zahlungen war eine zu hohe Einstufung der Zonenstufen an 71 der insgesamt 220 Auslandsstandorte. Die Zonenstufen legen die Höhe der Zuschläge fest und werden von einem privaten Unternehmen berechnet. Mit den diesjährigen Anpassungen wurde der Fehler behoben.

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Bei der Bewertung der Zonenstufen fließen sowohl immaterielle Faktoren als auch Preisunterschiede bei Waren und Dienstleistungen ein. Das Auswärtige Amt prüft nun, ob es Schadensersatz von dem für die Fehlberechnung verantwortlichen Unternehmen fordert.

Durch die Korrektur wird sichergestellt, dass künftige Zahlungen den tatsächlichen Zonenstufen entsprechen. Die finanziellen Auswirkungen des Fehlers belaufen sich auf schätzungsweise fünf Millionen Euro. Die Behörden ergreifen Maßnahmen, um das Versäumnis zu beheben und eine Wiederholung zu verhindern.

Quelle