Caritas-Fusion in Bayern schafft stärkeres Hilfsnetz für 15.000 Menschen
Emil KrügerCaritas-Fusion in Bayern schafft stärkeres Hilfsnetz für 15.000 Menschen
Zwei Caritas-Verbände in Bayern haben sich offiziell zusammengeschlossen, um ein größeres Unterstützungsnetzwerk zu schaffen. Durch die Fusion der Caritas-Standorte Fürth und Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim entsteht der neue Caritasverband Fürth und Neustadt/Aisch. Die Entscheidung wurde auf einer kürzlichen Abstimmung einstimmig von den Mitgliedern getragen.
Der Zusammenschluss wurde nach einer Versammlung im Pfarrzentrum St. Marien in Langenzenn besiegelt. Alle anwesenden Delegierten stimmten ohne Gegenstimmen für die Fusion. Während der Veranstaltung wurden drei langjährige Ehrenamtliche – Sabine Herderich, Hans Fäßler und Lothar Baumueller – für ihr jahrzehntelanges Engagement als scheidende Vorsitzende gewürdigt.
Der neu gegründete Verband wird künftig mit einem Team von über 300 hauptamtlichen Mitarbeitenden und fast 500 Ehrenamtlichen arbeiten. Zudem vertritt er 430 eingetragene Mitglieder. In seinen Einrichtungen rechnet die Organisation damit, rund 15.000 Menschen zu betreuen, darunter Patientinnen und Patienten, Klientinnen und Klienten sowie Ratsuchende.
Die Führung des Verbandes wechselt von einer ehrenamtlichen zu einer professionellen Leitung. Als neue Geschäftsführer wurden Andreas Schilling und Michael Bischoff berufen. Zudem wurde ein Aufsichtsrat eingerichtet, dem Andre Deraëd, Klaus Gimperlein, Bettina von Grafenstein, Sabine Herderich, Bernhard Metzger, Ruth Papouschek und Gabriele Syben angehören.
Ziel der Fusion ist es, das soziale Angebot auszubauen und die lokale Wirkung der Organisation zu verstärken. Mit erweiterten Ressourcen und einem größeren Team wird der neue Verband eine breitere Palette von Gemeinden in der Region unterstützen. Der Wechsel zu einer professionellen Führung markiert dabei einen bedeutenden Wandel in der Organisationsstruktur.






