28 April 2026, 06:20

CDU plant radikalen Bürokratieabbau für deutsche Mittelständler bis 2025

Ein detailliertes historisches Plakat der ersten Grafschaft Tirol-Karte, das geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt, mit begleitendem Text über die Region.

CDU plant radikalen Bürokratieabbau für deutsche Mittelständler bis 2025

Carsten Linnemann, Generalsekretär der CDU, hat einen Drei-Punkte-Plan vorgelegt, um Bürokratieabbau für deutsche Unternehmen voranzutreiben. Seine Vorschläge zielen darauf ab, die Belastung für kleine und mittlere Betriebe zu verringern, die unter übermäßiger Papierarbeit ächzen. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion will bis Dienstag neue wirtschaftliche Entlastungsmaßnahmen finalisieren.

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Linnemanns Plan sieht unter anderem eine dreijährige Aussetzung aller Dokumentationspflichten für Unternehmen vor. Zudem fordert er, die analoge statistische Berichterstattung auszusetzen, bis digitale Alternativen verfügbar sind. Seiner Ansicht nach schafft das aktuelle System unnötige Bürokratie mit nur geringem praktischem Nutzen.

Statt endloser Formulare plädiert er für strengere Kontrollen und klarere Sanktionen bei Verstößen. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Abschaffung des deutschen Lieferkettengesetzes zugunsten einer EU-weiten Regelung. Davon würden insbesondere Unternehmen mit weniger als 5.000 Beschäftigten profitieren, da sich ihr Verwaltungsaufwand deutlich verringern würde.

Linnemann betonte, die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit müsse absolute Priorität haben. Er forderte die Ampelkoalition auf, politischen Willen zu zeigen und seine Vorschläge zügig umzusetzen. Die CDU/CSU-Fraktion wird die Maßnahmen nun prüfen, bevor sie am Dienstag endgültig beschlossen werden. Bei einer Zustimmung könnten die Änderungen die Bürokratie für tausende deutsche Unternehmen spürbar reduzieren. Linnemanns Fokus auf digitale Lösungen und EU-weite Standards könnte zudem die künftige Regulierung von Unternehmen maßgeblich prägen.

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