Charlene White verteidigt Meghan gegen "giftige" öffentliche Kritik
Lotta SchulteCharlene White verteidigt Meghan gegen "giftige" öffentliche Kritik
Charlene White, die Moderatorin der Talkshow Loose Women und ITV-Präsentatorin, hat sich öffentlich für Meghan, die Herzogin von Sussex, eingesetzt. Sie bezeichnete die öffentliche Fixierung auf Meghan als "giftig" und fragte, warum Menschen so starke Meinungen über jemanden bilden, den sie nie persönlich kennengelernt haben.
Whites Äußerungen kommen zu einer Zeit, in der sie selbst unter öffentlicher Kritik steht – darunter jüngste Forderungen, sie von ihrem Posten zu entfernen. Die Moderatorin hat auch offen über ihre eigenen Kämpfe gesprochen und eingeräumt, dass sie nicht immer stark wirken muss, besonders nach persönlichen Verlusten.
Meghan und Prinz Harry zogen sich 2020 aus ihren königlichen Pflichten zurück, ein Schritt, der als "Megxit" bezeichnet wurde. Anfangs sorgten ihre Medienverträge mit Netflix und Spotify für Aufsehen. Doch bis 2025 und 2026 mehrten sich die Kritik an den schlechten Einschaltquoten und finanziellen Problemen ihrer Hollywood-Projekte. Brancheninsider bezeichneten sie als "Hochstapler", während Bücher wie Tom Bowers Verrat Meghan in ein negatives Licht rückten.
Die Debatten um ihre Privatsphäre verschärften sich nach Vorwürfen, sie inszeniere PR-Auftritte. 2020 filmte sie Besuche bei Wohltätigkeitsorganisationen während Waldbränden für ihre 1,6 Millionen Instagram-Follower, was ihr den Vorwurf einbrachte, Aufmerksamkeit zu heischen. Familienzwistigkeiten, die in Büchern wie Finding Freedom thematisiert wurden, steigerten die öffentliche Kritik zusätzlich.
White, die erst kürzlich nach einer einwöchigen Auszeit wegen der Trauer um den Suizid ihres Vaters wieder arbeitete, sah sich selbst mit Gegenwind konfrontiert. Zuschauer forderten ihre Entlassung, doch sie gab zu, sich emotional gegen die Angriffe zu wappnen. Dennoch besteht sie darauf, dass Diskussionen über Meghan frei von Hass oder reißerischer Berichterstattung sein sollten.
Die Moderatorin moderierte zudem die British Diversity Awards im Londoner JW Marriott Grosvenor House. Bereits früher hatte sie den Druck des öffentlichen Lebens thematisiert – ein Echo auf Meghans eigenes Eingeständnis in einem Interview mit Tom Bradby aus dem Jahr 2020, in dem sie ihre Schwierigkeiten im Rampenlicht schilderte.
Whites Verteidigung Meghans unterstreicht die anhaltende Debatte über Medienaufmerksamkeit und öffentliche Verurteilung. Beide Frauen standen im Fokus harter Kritik, wobei White die Notwendigkeit fairer Diskussionen betont.
Meghans Herausforderungen in Hollywood und ihr öffentliches Image bleiben weiterhin ein viel beachtetes Thema, während Whites eigene Erfahrungen die generellen Belastungen eines Lebens unter öffentlicher Beobachtung widerspiegeln.






