26 June 2026, 22:12

Chinesischer Investor Midea übernimmt Großteil der Kuka-Anteile nach Voith-Deal

Chinesen nehmen bei Kuka-Übernahme wichtige Hürde

Chinesischer Investor Midea übernimmt Großteil der Kuka-Anteile nach Voith-Deal

Der chinesische Investor Midea steht kurz davor, einen Großteil der Anteile am deutschen Robotikunternehmen Kuka zu übernehmen. Voith, ein bedeutender Aktionär, hat zugestimmt, seinen gesamten Anteil zu veräußern. Der Deal markiert eine bemerkenswerte Veränderung in der Eigentümerstruktur des Industriekonzerns.

Voith gab bekannt, seinen 25,1-prozentigen Anteil an Kuka an Midea zu verkaufen. Die Entscheidung folgt einer einstimmigen Zustimmung der Voith-Aktionäre, das Angebot des chinesischen Unternehmens anzunehmen. Midea hatte bereits vor diesem jüngsten Schritt 13,5 Prozent der Kuka-Anteile gesichert.

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Mideas Angebot liegt bei 115 Euro pro Aktie – ein Preis, den kein deutscher Konkurrent unterbieten konnte. Der Vorstand von Kuka hat seine Aktionäre aufgefordert, das Angebot anzunehmen. Das Angebot umfasst zudem Garantien für die Mitarbeiter und Kunden des Unternehmens und soll so Bedenken gegenüber der Übernahme ausräumen.

Voiths Investment in Kuka hat sich in nur 18 Monaten mehr als verdoppelt. Durch den Verkauf erwartet Voith Erlöse in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro. Die Transaktion wird Midea deutlich mehr Einfluss auf Kuka verschaffen. Für Voith bedeutet der Ausstieg einen beträchtlichen finanziellen Gewinn. Kritiker warnen jedoch, der Deal könnte eine breitere Abgabe deutscher Industrieinteressen an ausländische Investoren nach sich ziehen.

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