23 March 2026, 06:15

Christian Schoch gewinnt Stichwahl um Kemptens Oberbürgermeisteramt 2026

Plakat für die amerikanischen Nominierungen des Stadtrats-47. Bezirk mit einem Adler, einer Hand mit einem Hammer und dem Namen "Fred C Wagner" oben.

Christian Schoch gewinnt Stichwahl um Kemptens Oberbürgermeisteramt 2026

Am 8. März 2026 fanden in Kempten die Oberbürgermeister- und Stadtratswahlen statt. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,6 %, wobei zwei Kandidaten in eine Stichwahl zogen, da keiner von ihnen im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichte.

Die Stadt, die im Juni 2025 rund 72.286 Einwohner zählte, liegt auf einer Höhe von 674 Metern über dem Meeresspiegel. Amtsinhaber Thomas Kiechle, der 2020 mit 54,32 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden war, sah sich diesmal einer stärkeren Herausforderung gegenüber. Im ersten Wahlgang erhielt er 45 Prozent – zu wenig, um eine Stichwahl zu vermeiden.

Christian Schoch setzte sich schließlich in der Stichwahl am 22. März mit 55,0 Prozent der Stimmen durch. Die Ergebnisse der Stadtratswahl von 2020 zeigten ein zersplittertes politisches Bild: Die CSU führte mit 26,48 Prozent, gefolgt von den Freien Wählern mit 21,78 Prozent und den Grünen mit 19,16 Prozent. Weitere Parteien waren die SPD (9,24 %), die AfD (6,81 %), Zukunft für Kempten (6,07 %), die FDP (4,66 %), UB/ÖDP (4,34 %), die Junge Union (1,49 %) und Die Linke (0,97 %).

Obwohl die detaillierten Ergebnisse der Stadtratswahl 2026 noch ausstehen, traten dieselben Parteien wie 2020 an. Eine genaue Sitzverteilung wurde weder für die Wahl 2020 noch für 2026 veröffentlicht.

Christian Schoch wird nun als neuer Oberbürgermeister von Kempten amtieren, nachdem er die Stichwahl für sich entschieden hat. Die politische Zusammensetzung des Stadtrats bleibt vorerst unklar, da die genauen Ergebnisse noch nicht vorliegen. Die Wahl markiert einen Führungswechsel nach Kiechles sechsjähriger Amtszeit.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle