CSU hält trotz Milliardenkosten an geplanter "Mütterrente"-Ausweitung fest
Philipp LangeCSU hält trotz Milliardenkosten an geplanter "Mütterrente"-Ausweitung fest
CSU-Generalsekretär Martin Huber hat die Pläne zur Ausweitung der „Mütterrente“ bekräftigt. Der Vorschlag sieht vor, Müttern mit vor 1992 geborenen Kindern drei zusätzliche Rentenpunkte zu gewähren. Huber bezeichnete diesen Schritt als eine Frage der Gerechtigkeit und als Anerkennung für ihre Leistungen.
Huber betonte, dass die Regelung ein fester Bestandteil des Koalitionsvertrags sei. Er schloss Änderungen an dem Vorhaben aus – trotz der geschätzten jährlichen Kosten von fünf bis sechs Milliarden Euro. Seine Haltung steht damit in direktem Widerspruch zu Kritik aus den eigenen Reihen und dem sozialen Flügel der CDU, die die finanzielle Belastung des Projekts infrage gestellt hatten.
Durch die Erweiterung würden berechtigte Mütter zusätzliche Rentenunterstützung erhalten. Die Regierung hält trotz interner Widerstände und der hohen Kosten an dem Vorhaben fest. Die Umsetzung soll wie im Koalitionsvertrag vereinbart voranschreiten.






