CSU stoppt Mitgliederschwund – doch hält der leichte Aufwärtstrend an?
Philipp LangeErfolgreiches Comeback? CSU meldet steigende Mitgliederzahlen - CSU stoppt Mitgliederschwund – doch hält der leichte Aufwärtstrend an?
Die Christlich-Soziale Union (CSU) verzeichnet seit Jahren einen stetigen Rückgang ihrer Mitgliederzahlen. Vor der Jahrtausendwende, auf dem Höhepunkt ihrer Stärke, zählte die politische Partei noch über 183.500 Mitglieder. Doch bis 2022 war diese Zahl um mehr als 31 Prozent auf etwa 125.153 gesunken.
Nun gibt es Anzeichen dafür, dass sich der Schwund verlangsamt.
Die Mitgliederzahl der CSU sinkt seit Beginn des 21. Jahrhunderts kontinuierlich. 2022 waren noch 125.153 Mitglieder registriert – deutlich weniger als die über 183.500 vor dem Jahr 2000. Der Abwärtstrend setzte sich bis 2024 fort, als die Zahl gegen Ende des Jahres bei etwa 130.000 lag.
Um neue Anhänger zu gewinnen, führte die Partei eine kostenlose Probemitgliedschaft ein. Zudem ermöglichte sie eine Online-Beitrittsoption und öffnete die Mitgliedswerbung über Bayern hinaus für ganz Deutschland. Bis Ende 2025 stieg die Mitgliederzahl leicht auf rund 132.000 an.
Obwohl die jüngsten Zahlen auf eine Stabilisierung hindeuten, bleiben die genauen Entwicklungen der vergangenen fünf Jahre unklar. Auch bei anderen großen Parteien wie CDU oder SPD sind die Daten begrenzt, mit nur regionalen Berichten verfügbar.
Aktuell liegt die Mitgliederzahl der CSU bei etwa 132.000 – ein leichter Anstieg gegenüber 2024. Die Bemühungen der Partei, den Beitritt zu erleichtern, scheinen den Rückgang abgebremst zu haben. Ob dies eine nachhaltige Erholung einleitet, wird von den künftigen Mitgliedertrend abhängen.






