Dachser setzt auf E-Lastenräder für klimafreundliche Stadtlogistik in Köln
Johanna PetersDachser setzt auf E-Lastenräder für klimafreundliche Stadtlogistik in Köln
Logistikunternehmen Dachser baut Einsatz von E-Lastenzweirädern für Stadtlieferungen aus
Der Logistiker Dachser erweitert den Einsatz von elektrisch unterstützten Lastenrädern für innerstädtische Lieferungen. In Köln sind die Fahrräder bereits im Einsatz und arbeiten dort in Kombination mit Mikro-Depots für die letzte Meile. Sowohl lokale Behörden als auch Kunden zeigen sich von der Initiative begeistert.
Das in Kempten ansässige Unternehmen treibt mit seinem Projekt „City Distribution“ eine umweltfreundlichere Stadtlogistik voran. In Köln setzt Dachser nun auf E-Lastenräder mit einer Zuladung von bis zu 250 Kilogramm, die auch Standard-Europaletten mit einer Höhe von bis zu 1,4 Metern transportieren können.
Das Kölner Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit Velocarrier, einem auf Lastenrad-Logistik spezialisierten Unternehmen aus Tübingen. Ein Teil der E-Lastenräder stammt von Bayk, einem Hersteller aus Regensburg. Alexander Haak, Niederlassungsleiter von Dachser in Köln, berichtet von positiver Kundenresonanz und operativem Erfolg.
Haak plant zudem, die Flotte der E-Lastenräder weiter auszubauen. Langfristig soll der Betrieb der Mikro-Depots durch den Einsatz elektrischer Lkw komplett emissionsfrei werden. In Stuttgart testet Dachser bereits größere Elektrofahrzeuge, darunter einen Mercedes eActros und einen Fuso eCanter, für schwerere Sendungen.
Andrea Blome, Kölner Beigeordnete für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, lobt das Engagement von Dachser. Das Unternehmen entwickelt seine Palette nachhaltiger Lösungen kontinuierlich weiter. Die Initiative markiert einen wichtigen Schritt hin zu saubereren Lieferkonzepten für die letzte Meile in städtischen Gebieten.






