Deutsche Bahn saniert Strecke Nürnberg–Regensburg: Fünf Monate Chaos für Pendler
Lotta SchulteDeutsche Bahn saniert Strecke Nürnberg–Regensburg: Fünf Monate Chaos für Pendler
Deutsche Bahn kündigt Großsanierung der Strecke Nürnberg–Regensburg an
Die Deutsche Bahn (DB) hat eine umfassende Sanierung der Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg angekündigt. Die Bauarbeiten dauern fast fünf Monate – vom 6. Februar bis zum 10. Juli 2026. Reisende müssen in dieser Zeit mit erheblichen Änderungen ihrer gewohnten db fahrplan rechnen.
Im Rahmen der Modernisierung werden auf einer Strecke von über 80 bis 90 Kilometern Oberleitungen und die zugehörige Technik erneuert. Zudem werden ein Bahndamm und eine Brücke instand gesetzt. Alle 20 Bahnhöfe zwischen Feucht und Regensburg-Prufening erhalten Aufwertungen, um sie attraktiver zu gestalten.
Umleitungen und längere Fahrzeiten Die Fernverkehrs-Züge der ICE-Linie werden über Ingolstadt umgeleitet, was die Reisezeit zwischen Nürnberg und Regensburg um etwa eine Stunde verlängert. Ein ICE-Zugpaar pro Tag nimmt stattdessen eine alternative Route: von München über Landshut, Regensburg und Passau nach Wien. Im Regionalverkehr kommt es zu massiven Einschränkungen. Fast alle Regionalzüge – darunter die S-Bahn nach Neumarkt in der Oberpfalz, der RE 22 (Airport-Express), der RE 50 und der RB 51 – werden durch Busse ersetzt. Rund 90 Busse sollen täglich im Einsatz sein und über 45.000 Kilometer zurücklegen, um die Fahrgäste zu transportieren. Auch der Güterverkehr ist betroffen: Umleitungen führen zu Verzögerungen auf Nebenstrecken, und einige Reisende müssen Teile ihrer Fahrt mit Bussen zurücklegen. Um Engpässe zu verringern, wird die Linie RE 40 zwischen Nürnberg, Schwandorf und Regensburg mit zusätzlichen Kapazitäten verkehren.
Modernisierung für mehr Komfort Die Sanierung bringt moderne Infrastruktur und verbesserte Bahnhöfe entlang der Strecke Nürnberg–Regensburg. Bis zum 10. Juli 2026 müssen Pendler und Reisende jedoch mit längeren Fahrzeiten und temporären Busersatzverkehren rechnen. Die DB rät, sich vorab über die aktuellen db fahrplan zu informieren, um Verspätungen zu vermeiden.