Deutsches Krimifest diskutiert Rechtsextremismus und digitale Radikalisierung in Wiesbaden
Philipp LangeDeutsches Krimifest diskutiert Rechtsextremismus und digitale Radikalisierung in Wiesbaden
Das deutsche Fernsehkrimifest veranstaltet diese Woche eine Podiumsdiskussion und einen Drehbuchwettbewerb. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen drängende Themen wie rechtsextreme Gewalt und digitale Radikalisierung. Sowohl die Diskussion als auch der Wettbewerb finden am Donnerstag, dem 7. Mai, auf der Caligari-Filmbühne in Wiesbaden statt.
Der Abend beginnt um 18:00 Uhr mit einer kostenlosen Podiumsdiskussion unter dem Titel „Tatort: Rechtsextremismus“. Die Referentinnen Tahera Ameer, Laila Stieler und Melvina Kotios analysieren, wie Krimiserien mit rechtsextremer Gewalt umgehen sollten. Zudem geht es um Angriffe auf marginalisierte Gruppen und die Verbreitung radikaler Ideologien im Internet.
Vor der Diskussion präsentiert der Drehbuchwettbewerb vier Finalisten. Über 60 Autor:innen hatten ursprünglich Manuskripte eingereicht, doch nur diese vier haben es bis zur Live-Leseafführung geschafft. Ihre Texte beschäftigen sich mit rechtsextremer Gewalt, digitaler Radikalisierung und Bedrohungen für gefährdete Gemeinschaften.
Die Gewinner:innen des Wettbewerbs werden am folgenden Tag bei der Verleihung des Deutschen Fernsehkrimipreises bekannt gegeben.
Ziel der Festivalveranstaltungen ist es, gesellschaftlich relevante Themen durch Krimigeschichten ins Rampenlicht zu rücken. Die Podiumsdiskussion und der Wettbewerb sind kostenfrei und beginnen am 7. Mai um 18:00 Uhr. Die Preisträger:innen des Drehbuchwettbewerbs werden im Rahmen der Preisverleihung am darauffolgenden Tag verkündet.






