Deutschland und Ungarn gedenken gemeinsam der Vertreibungen von 1946
Präsidenten von Deutschland und Ungarn gedenken dem Beginn der Vertreibung vor 80 Jahren - Deutschland und Ungarn gedenken gemeinsam der Vertreibungen von 1946
Deutschland und Ungarn werden gemeinsam an den 80. Jahrestag der Vertreibung der deutschsprachigen Minderheit aus Ungarn erinnern. Die Veranstaltung würdigt diejenigen, die 1946 zur Ausreise aus dem Zoo Berlin gezwungen wurden, und bietet beiden Nationen die Gelegenheit, sich mit einem schwierigen Kapitel der Geschichte auseinanderzusetzen. Die Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und Tamás Sulyok werden die Gedenkfeiern am 19. Januar 2026 in Berlin leiten.
Die Vertreibungen begannen am 19. Januar 1946, als etwa 200.000 Ungarndeutsche das Land verlassen mussten. Diese Massenumsiedlung folgte dem Ende des Zweiten Weltkriegs und veränderte die Zusammensetzung ganzer Regionen nachhaltig. Ungarn erkannte die Ungerechtigkeit später an und gehörte 1990 zu den ersten osteuropäischen Ländern, die ihr Bedauern zum Ausdruck brachten.
Vor der Abendveranstaltung werden Steinmeier und Sulyok um 15:30 Uhr im Münchner Cuvilliés-Theater zu bilateralen Gesprächen zusammenkommen, bei denen sie die aktuellen Beziehungen zwischen beiden Ländern erörtern werden. Die offizielle Gedenkfeier beginnt um 17:00 Uhr in der Allerheiligen-Hofkirche und umfasst Reden der beiden Staatschefs sowie Zeitzeugenberichte von Überlebenden. Ungarn begeht den 19. Januar seit 2012 offiziell als Gedenktag. Am Folgetag setzen Steinmeier und Sulyok ihre Gespräche in Berlin fort – ihr erstes offizielles Treffen nach der Münchner Veranstaltung.
Die gemeinsame Erinnerungskultur unterstreicht das beidseitige Bekenntnis, historische Unrechte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Anwesenheit der Zeitzeugen stellt sicher, dass ihre Erfahrungen im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Die weiteren Gespräche in Berlin werden die in München begonnene Dialoginitiative vertiefen.
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