Durchwachsene Silphie könnte Mais als nachhaltige Energiepflanze ablösen

Viele Maisfelder - Aber eine andere Pflanze könnte Vorteile haben - Durchwachsene Silphie könnte Mais als nachhaltige Energiepflanze ablösen
Eine neue Studie der Universität Bayreuth deutet darauf hin, dass die Durchwachsene Silphie Mais als Energiepflanze ersetzen könnte. Die Forschungsergebnisse, die im Februar 2024 veröffentlicht werden sollen, heben ihre Fähigkeit hervor, auch unter Trockenheitsbedingungen zu gedeihen und dabei mehr Biomasse zu produzieren. Allerdings gibt es weiterhin Bedenken, dass die Pflanze invasiv werden könnte.
Die Durchwachsene Silphie erreicht eine Höhe von bis zu drei Metern und muss nicht jährlich neu ausgesät werden. Dadurch schützt sie den Boden im Herbst und Winter besser vor Erosion – anders als Mais. Ihre tiefen Wurzeln ermöglichen es ihr zudem, Wasser und Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten zu erschließen, was die Bodenqualität verbessert und die Aktivität von Mikroorganismen fördert.
Ein entscheidender Vorteil liegt in ihrer effizienten Stickstoffaufnahme. In den dritten und vierten Testjahren verringerte sich die Nitratauswaschung im Vergleich zum Maisanbau um bis zu 99 Prozent. Dies reduziert die Grundwasserverschmutzung – ein bekanntes Problem der herkömmlichen Maiskultivierung. Trotz dieser Vorteile bleibt die Verbreitung der Pflanze gering: In Bayern sind lediglich etwa 2.647 Hektar mit Durchwachsener Silphie bestellt, während Mais für Silage auf rund 402.300 Hektar angebaut wird. Landwirt:innen haben die alternative Kulturpflanze bisher nur zögerlich angenommen.
Die Studie stellt die Durchwachsene Silphie als vielversprechende Option für eine nachhaltige Energieerzeugung dar. Ihre Trockenheitsresistenz, der hohe Biomasseertrag und die positiven Effekte auf den Boden machen sie attraktiv. Dennoch erfordern ihre bisher geringe Nutzung und das mögliche Invasionsrisiko weitere Forschung sowie eine vorsichtige Einführung.

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