DZ Bank startet Krypto-Verwahrplattform für institutionelle Kunden und setzt auf Blockchain-Zukunft
Johanna PetersDZ Bank startet Krypto-Verwahrplattform für institutionelle Kunden und setzt auf Blockchain-Zukunft
DZ Bank plant Entwicklung einer Krypto-Verwahrplattform für Geschäftskunden
Die DZ Bank hat Pläne für den Aufbau einer Krypto-Verwahrplattform für Unternehmensklienten bekannt gegeben. Die Ankündigung erfolgte am 18. August und markiert einen bedeutenden Schritt in der Blockchain-Strategie des Instituts. Die nach Bilanzsumme zweitgrößte Bank Deutschlands wird die Plattform nutzen, um digitale Finanzinstrumente für sich selbst und ihre Partner zu speichern und zu verwalten.
Die Lösung ist auf den B2B-Bereich ausgelegt und richtet sich an Genossenschaftsbanken, den Vermögensverwalter Union Investment sowie den Versicherer R+V. Sie soll tokenisierte Vermögenswerte verarbeiten und sichern, den Handel mit Kryptowährungen jedoch nicht unterstützen. Mit dem Vorhaben strebt die DZ Bank an, langfristig Expertise im Bereich der Blockchain-Technologie aufzubauen.
VR Bank Bayern Mitte kooperiert mit Coinfinity für Bitcoin-Automaten Unterdessen hat die VR Bank Bayern Mitte eine Partnerschaft mit dem österreichischen Start-up Coinfinity geschlossen, um an ihrem Hauptsitz in Ingolstadt einen Bitcoin-Geldautomaten zu betreiben. Die Bank verkauft Bitcoin an Kunden, bietet Beratungsdienstleistungen an und stellt Hardware-Wallets bereit, verwahrt jedoch keine Kundengelder. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Andreas Streb betonte, dass sich das Engagement der Bank ausschließlich auf Bitcoin konzentriere.
Auch der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) steigt in den Bereich ein und plant die Einführung einer Wallet für tokenisierte Vermögenswerte. Ähnlich wie die DZ Bank wird der Verband auf den Handel mit Kryptowährungen verzichten.
Sowohl die DZ Bank als auch der Sparkassenverband positionieren sich als Krypto-Verwahrer, ohne selbst in den Handel einzusteigen. Ihre Plattformen sollen sich auf die sichere Lagerung und Verwaltung digitaler Vermögenswerte konzentrieren. Die Schritte spiegeln eine wachsende, aber zurückhaltende Annäherung der deutschen Genossenschaftsbanken an die Blockchain-Technologie wider.






