Ergo streicht 1.000 Stellen bis 2030 – aber ohne betriebsbedingte Kündigungen
Ergo streicht 1.000 Stellen bis 2030 – aber ohne betriebsbedingte Kündigungen
Ergo, die Primärversicherungssparte der Munich Re, plant den Abbau von rund 1.000 Arbeitsplätzen in Deutschland bis 2030. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Kostensenkungsstrategie, mit der die Gruppe im kommenden Jahrzehnt insgesamt 600 Millionen Euro einsparen will.
Das Unternehmen betont, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde. Stattdessen sollen die Personalanpassungen durch natürliche Fluktuation, Umschulungsprogramme und interne Versetzungen bewältigt werden.
Die geplanten Stellenstreichungen entsprechen etwa 6,7 Prozent der derzeit 15.000 Beschäftigten von Ergo in Deutschland. Anstatt sofortiger Entlassungen wird das Unternehmen die Positionen schrittweise abbauen – rund 200 pro Jahr – unter anderem durch freiwillige Aufhebungsverträge, Teilrente und interne Mobilität. Allein 2024 sind etwa 260 Umschulungsmöglichkeiten vorgesehen.
Die Umstrukturierung ist Teil des gruppeneweiten Effizienzprogramms der Munich Re, das bis 2030 Einsparungen in Höhe von 600 Millionen Euro vorsieht. Investoren erhalten weitere Einblicke in den Fortschritt, wenn die Gruppe ihre endgültigen Zahlen für 2025 auf der Jahrespressekonferenz am 26. Februar 2026 vorstellt.
Unterdessen zeigt sich die Munich-Re-Aktie robust und notiert nahe ihrem 200-Tage-Durchschnitt bei 544,80 Euro. Innerhalb der letzten 30 Tage stieg der Kurs um 7,33 Prozent, was als Zeichen für das Marktvertrauen in die langfristige Effizienzstrategie gewertet wird.
Der Personalabbau bei Ergo wird sich über mehrere Jahre erstrecken und ohne Zwangsentlassungen umgesetzt. Durch den Fokus auf natürliche Fluktuation und Weiterbildung soll die Umstrukturierung möglichst sozialverträglich gestaltet werden, während gleichzeitig die finanziellen Ziele erreicht werden. Die nächsten konkreten Updates werden mit der Vorlage der Finanzzahlen für 2025 Anfang 2026 erwartet.
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