04 March 2026, 18:22

Erster Nationaler Tag der Demokratiegeschichte: Warum der 18. März Deutschland bewegt

Ein historisches Dokument mit einer Straßenszene, die eine Fahnenstange, Gebäude, Bäume und Himmel zeigt, überlagert mit Text aus dem ersten Entwurf der deutschen Verfassung.

Erster Nationaler Tag der Demokratiegeschichte: Warum der 18. März Deutschland bewegt

Deutschland begeht am 18. März erstmals den Nationalen Tag der Demokratiegeschichte

Das Datum wurde 2024 vom Bundestag gewählt, um zentrale Meilensteine im Kampf des Landes um Demokratie zu würdigen. Bundesweit finden Veranstaltungen statt, die an bedeutende Ereignisse wie die Revolutionen von 1848 und die ersten demokratischen Wahlen 1933 erinnern.

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Der 18. März ist ein historisch bedeutsames Datum: Er steht für die badische Schwabenstreich-Verfassung von 1848, die Berliner Märzrevolution desselben Jahres sowie die Wahl zur Nationalversammlung 1933 – Ereignisse, die Deutschlands Weg zu Freiheit, Grundrechten und politischer Teilhabe prägten.

In Bonn veranstaltet das Landesarchiv (Schlachthofstraße 10) am Mittwoch, den 18. März, einen besonderen Abend. Die Journalistin und Professorin Sabine Böhne-Di Leo stellt ihr Buch "Die Erfindung der Bundesrepublik" vor. Die Veranstaltung wird von der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte getragen und von der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte unterstützt.

Die Türen öffnen um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei. Die Organisatoren empfehlen eine vorherige Anmeldung. Im Mittelpunkt des Abends steht auch die Entstehung des Grundgesetzes durch den 65-köpfigen Parlamentarischen Rat in den Jahren 1948/49.

Der neue Gedenktag soll das öffentliche Bewusstsein für Deutschlands demokratische Kämpfe stärken. Mit der Erinnerung an den 18. März würdigt das Land die bleibende Bedeutung bürgerlichen Engagements und verfassungsmäßiger Rechte. Die Veranstaltungen dienen zugleich als Mahnung und Feier dieser hart erkämpften Freiheiten.