EU fördert Münchner Startup mit 76 Millionen für Quanten-Halbleiter-Prüfstände
Philipp LangeEU fördert Münchner Startup mit 76 Millionen für Quanten-Halbleiter-Prüfstände
Die Europäische Kommission hat 76 Millionen Euro an deutscher Staatsbeihilfe für das Münchner Startup Quantum Diamonds genehmigt. Die Förderung fließt in den Bau einer neuen Anlage, die sich auf Prüfstandsysteme für Halbleiter spezialisiert. Mit diesem Schritt soll die Position der EU in der globalen Halbleiterindustrie gestärkt werden.
Die bewilligten Mittel finanzieren das Projekt „IPF-ATEST“, das erste seiner Art in der EU. Im Mittelpunkt stehen fortschrittliche Mess- und Prüfsysteme auf Basis von Quanten-Sensoren. Die Anlage soll die Testkapazitäten des Blocks für Halbleiter deutlich ausbauen.
Die Kommission prüfte die Maßnahme nach den EU-Beihilferegeln und kam zu dem Schluss, dass die Förderung notwendig ist, um die wirtschaftliche Dynamik anzukurbeln und die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten zu sichern. Das Vorhaben steht im Einklang mit dem EU-Chips-Gesetz, das die Autonomie des Kontinents in der Halbleiter-Wertschöpfungskette stärken soll.
Von der Initiative werden erhebliche Vorteile für das Halbleiter-Ökosystem der EU erwartet: Sie soll die Versorgungssicherheit verbessern und die technologische Unabhängigkeit des Blocks festigen. Quantum Diamonds erhält die Mittel als direkten Zuschuss zur Umsetzung des Projekts.






