30 December 2025, 14:32

Explodierende Kosten: Warum Autofahren und Strom immer teurer werden

Eine Straße mit Fahrzeugen und sichtbarem Text.

Explodierende Kosten: Warum Autofahren und Strom immer teurer werden

Lebenshaltungskosten in Deutschland sind in den letzten fünf Jahren stark gestiegen

Ob beim Tanken oder beim Aufladen eines Elektroautos – die Preise sind quer durch die Bank in die Höhe geschnellt. Haushaltsbudgets werden zunehmend durch höhere Ausgaben für Verkehr, Energie und Versicherungen belastet.

Besonders teuer ist das Autofahren seit 2020 geworden. Der Durchschnittspreis für ein Neufahrzeug kletterte um bis zu 33 %, bei einigen Modellen fielen die Preiserhöhungen noch deutlicher aus. Der Volkswagen Touran etwa verteuerte sich um denselben Prozentsatz, während der Golf in vier Varianten im Schnitt 22,74 % teurer wurde. Auch Hybridmodelle wie der Toyota Corolla legten um 14 bis 20 % zu, im Durchschnitt um 16,59 %.

Elektroautos schnitten zwar etwas besser ab, doch auch hier stiegen die Kosten. Der Volkswagen ID.3 wurde um 4 % teurer, der BMW i4 um 3,84 %. Zudem erhöhten sich die Preise für das Aufladen: An den DC-Schnellladestationen von EnBW stiegen die Tarife um 14,29 %.

Auch die Spritpreise zogen kräftig an. Diesel kostet heute 43 % mehr als 2020, Superbenzin verteuerte sich um 33 % – das entspricht einem Aufschlag von 42 Cent pro Liter. Die Kfz-Versicherungsprämien für Privatfahrer folgten diesem Trend und stiegen zwischen 2020 und 2024 um 43,6 %.

Zu Hause schlagen zudem höhere Stromkosten zu Buche: Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis pro Kilowattstunde erhöhte sich im selben Zeitraum um 26 %.

Die Daten zeigen einen klaren Aufwärtstrend bei den Lebenshaltungskosten über fünf Jahre hinweg. Sprit, Strom und Autopreise sind durchgehend gestiegen und belasten die Haushaltskassen. Versicherungen und Ladekosten zogen nach – die finanziellen Spielräume werden damit weiter eingeschränkt.