Fahrraddemo in Kreuzberg protestiert gegen umstrittene Medienplattformen Nius und Apollo
Emil KrügerFahrraddemo in Kreuzberg protestiert gegen umstrittene Medienplattformen Nius und Apollo
Rund 50 Menschen versammelten sich am Samstag im Berliner Stadtteil Kreuzberg zu einer Fahrraddemonstration. Die Kundgebung richtete sich gegen die Online-Plattformen Nius und Apollo, die beide in dem Viertel ansässig sind. Unter dem Motto „Gegen rechtsextreme Medienportale“ brachten die Demonstranten ihren Protest zum Ausdruck.
Die Teilnehmenden skandierten „Nazis raus aus unserem Kiez“, während sie durch die Straßen radelten. Es kam zu einer kleineren Rangelei, als der Nius-Chef Julian Reichelt und Apollo-Geschäftsführer Max Mannhart versuchten, die Demonstrantinnen und Demonstranten zu interviewen. Die Polizei griff ein, um die Konfliktparteien zu trennen und die Lage zu beruhigen.
Sowohl Nius als auch Apollo weisen die Einstufung als rechtsextreme Medienportale zurück. Die Verantwortlichen hatten zuvor versucht, mit den Protestierenden ins Gespräch zu kommen, bevor die Auseinandersetzung eskalierte.
Nach dem Polizeieinsatz endete die Demonstration. Die Aktion zeigte die Spannungen zwischen der lokalen Gemeinschaft und den beiden Medienunternehmen auf. Beide Plattformen distanzieren sich weiterhin von dem Vorwurf, rechtsextrem zu sein.






