FC Augsburg verleiht Mounié und Kabadayı kurz vor St.-Pauli-Spiel
FC Augsburg gibt zwei Leihgeschäfte vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli bekannt
Der FC Augsburg hat vor dem anstehenden Duell mit dem FC St. Pauli zwei Leihtransfers perfekt gemacht. Sowohl Steve Mounié als auch Yusuf Kabadayı werden die Saison in der Türkei verbringen – damit reduziert sich der Kader auf 29 Spieler. Beide Wechsel folgen auf eine Spielzeit mit begrenzten Einsatzzeiten für die beiden Akteure.
Mounié verlässt den Verein nach einem kurzen, aber erfolgreichen Intermezzo in dieser Saison. Beim DFB-Pokal-Auftakt gegen den Halleschen FC erzielte er das entscheidende Tor. Doch mit Sandro Wagner als gesetzter Sturmspitze blieben seine Chancen auf weitere Einsätze in der Startelf begrenzt. Für den Wechsel zu Alanyaspor sicherte sich Augsburg eine Leihgebühr in Höhe von 100.000 Euro.
Yusuf Kabadayı, der im vergangenen Sommer für eine Million Euro verpflichtet worden war, kam in der Bundesliga lediglich zu fünf Kurzeinsätzen. Trotz seiner geringen Spielanteile gab es nach seiner Verwicklung in ein Strafverfahren im vergangenen Jahr keine weiteren Konsequenzen. Sein Leihdeal mit Gaziantep beinhaltet eine Kaufoption, die einen dauerhaften Abschied ermöglichen könnte.
Sportdirektor Benni Weber wünschte Kabadayı für die Zeit in der Türkei eine produktive und verletzungsfreie Saison. Die Abgänge markieren den zweiten und dritten Transferabgang des Vereins in dieser Spielzeit – der Kader wird damit frühzeitig gestrafft.
Beide Spieler stehen nun vor neuen Herausforderungen in der türkischen Süper Lig: Während Mounié auf Leihbasis zu Alanyaspor wechselt, enthält Kabadayıs Vertrag eine Option auf einen späteren Festtransfer. Die Umstrukturierung des Augsburg-Kaders geht unterdessen weiter, während sich das Team auf die kommenden Wochen vorbereitet.






