03 March 2026, 11:14

FC-Bayern-Legenden uneinig: Hoeneß kritisiert, Rummenigge lobt FIFA-Chef Infantino

Ein Mann in einem grün-weißen Fußballtrikot feiert ein Tor auf einem Feld, umgeben von Werbetafeln und Stühlen, wahrscheinlich nach dem Sieg in der afrikanischen Nationenmeisterschaft.

FC-Bayern-Legenden uneinig: Hoeneß kritisiert, Rummenigge lobt FIFA-Chef Infantino

FIFA-Präsident Gianni Infantino erhält von zwei der einflussreichsten Persönlichkeiten des FC Bayern München gemischte Bewertungen. Während Ehrenpräsident Uli Hoeneß seine Führungsentscheidungen kritisiert, lobt der ehemalige Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge Infantinos Engagement für den Fußball. Ihre unterschiedlichen Standpunkte spiegeln gegensätzliche Perspektiven auf die Rolle des weltweiten Fußball-Dachverbandes wider.

Infantinos Karriere in der Fußballverwaltung begann 2009, als er Generalsekretär der UEFA wurde. Im Laufe der Jahre stieg er auf, zunächst als UEFA-Direktor für Geschäftsentwicklung, bevor er 2016 das Amt des FIFA-Präsidenten übernahm. Seitdem hat er bedeutende Veränderungen vorangetrieben, darunter die Erweiterung der Weltmeisterschaft und die Einführung globaler Entwicklungsprogramme.

Rummenigge, der während seiner Zeit beim FC Bayern München eng mit Infantino zusammengearbeitet hat, hebt stets dessen Leidenschaft für den Sport hervor. Er würdigte Infantinos Rolle bei der Gründung der European Club Association (ECA) und beschrieb ihn als jemanden, dem das Wohl des Fußballs stets am Herzen lag. Selbst in Momenten der Uneinigkeit bewahrte Rummenigge Respekt vor dem FIFA-Chef.

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Hoeneß hingegen übt schärfere Kritik. Er hinterfragte Infantinos Entscheidung, den FIFA-Friedenspreis an den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zu vergeben. Darüber hinaus argumentierte Hoeneß, Infantino solle sich weniger mit Politik befassen und sich stattdessen auf die Kernaspekte des Fußballs konzentrieren. Trotz ihrer Differenzen erkennen beide deutschen Fußballgrößen Infantinos langjährigen Einfluss auf den Sport an.

Nächstes Jahr, am 26. Februar 2026, jährt sich Infantinos Amtsantritt als FIFA-Präsident zum zehnten Mal. Seine Amtszeit war geprägt von ehrgeizigen Reformen und gelegentlichen Kontroversen, die die moderne Fußballverwaltung mitgestaltet haben.

Die gegensätzlichen Meinungen von Rummenigge und Hoeneß verdeutlichen die Komplexität von Infantinos Führung. Während er sich seinem zehnjährigen Jubiläum im Amt nähert, bleibt sein Einfluss auf den weltweiten Fußball – durch erweiterte Turniere und institutionelle Reformen – unbestritten. Die Debatte über seine Prioritäten wird jedoch voraussichtlich unter Schlüsselfiguren des Sports weitergehen.