FEMA-Beamter Gregg Phillips verliert Glaubwürdigkeit durch Teleportationsbehauptungen und Gewaltäußerungen
Lotta SchulteFEMA-Beamter Gregg Phillips verliert Glaubwürdigkeit durch Teleportationsbehauptungen und Gewaltäußerungen
Gregg Phillips, ein hochrangiger Beamter der US-Bundesbehörde für Katastrophenschutz (FEMA), gerät zunehmend in die Kritik wegen ungewöhnlicher Behauptungen und gewalttätiger Äußerungen. Der Skandal nahm seinen Lauf, nachdem er behauptet hatte, zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House in Georgia "beamte" worden zu sein. Seitdem mehren sich Zweifel an seiner Eignung für das Amt – mit der Folge, dass er von einer geplanten Anhörung vor dem Kongress abberufen wurde.
Im Januar 2025 trat Phillips in einem Podcast auf und schilderte, er sei innerhalb von Sekunden 80 Kilometer weit von einem Waffle House zum nächsten "transportiert" worden. Seine Schilderung, die später von CNN aufgegriffen wurde, löste breite Ungläubigkeit und Spott aus. Trotz der Kritik verteidigte er seine Version der Ereignisse in einer einzigen öffentlichen Stellungnahme auf der Plattform Truth Social mit den Worten: "Ich weiß, was ich erlebt habe." Zudem warf er der Plattform vor, seine Beiträge zu dem Vorfall zu zensieren.
Truth Social wies die Vorwürfe zurück und führte etwaige Probleme mit seinen Posts auf einen technischen Fehler zurück. Die Kontroverse verschärfte sich jedoch, als frühere gewalttätige Äußerungen Phillips' wieder ans Licht kamen. In früheren Aussagen hatte er erklärt, er wolle der damaligen US-Präsidentin Joe Biden "ins Gesicht schlagen" – dieser "verdiene es zu sterben". Diese Aussagen, kombiniert mit seinen Behauptungen über die angebliche Teleportation, veranlassten Demokraten, seine Eignung für ein öffentliches Amt infrage zu stellen.
In der Folge wurde Phillips von einem geplanten Auftritt vor dem Heimatschutzausschuss des Repräsentantenhauses ausgeschlossen. Die "Daily Mail" fragte bei FEMA nach einer Stellungnahme an, erhielt jedoch bisher keine offizielle Antwort.
Phillips bleibt zwar vorerst in seiner Position bei FEMA, doch sein Ansehen hat durch die Teleportationsbehauptungen und die gewalttätige Rhetorik schweren Schaden genommen. Der Vorfall wirft grundsätzliche Fragen zur Überprüfung von Spitzenbeamten und den Erwartungen an Amtsträger auf. Weder Phillips noch FEMA haben sich bisher weiter öffentlich zu der anhaltenden Kontroverse geäußert.






