21 April 2026, 18:17

FKS deckt Mindestlohnverstöße und Sozialbetrug in Mittelfranken auf

Papier mit mehreren angehefteten Zetteln, auf denen jeweils der Text "Brisker & Shellard's Patent Safety Match" steht.

FKS deckt Mindestlohnverstöße und Sozialbetrug in Mittelfranken auf

Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) führt Razzien in Mittelfranken durch

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) hat am Dienstag in ganz Mittelfranken Kontrollen durchgeführt. Beamte überprüften 60 Betriebe, darunter Friseursalons, Barbiershops und Kosmetikstudios. Im Fokus standen Verstöße gegen Mindestlohnvorschriften, Sozialleistungsbetrug sowie illegale Beschäftigungspraktiken.

Während der Aktion befragte das FKS-Personal 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sichtete Geschäftsunterlagen. Geprüft wurden die Einhaltung des Mindestlohngesetzes, die Erfüllung der Sozialversicherungspflichten sowie mögliche Betrugsfälle. Zudem suchten die Ermittler nach Hinweisen auf illegale Ausländerbeschäftigung.

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Bei den Kontrollen wurden 11 Verdachtsfälle auf Verstöße gegen den Mindestlohn aufgedeckt. Darüber hinaus identifizierten die Behörden 12 mögliche Fälle von Sozialleistungsbetrug. Nun werden die Aussagen der Beschäftigten sowie Finanzdokumente detailliert ausgewertet.

Das Zollfahndungsamt arbeitet bei den weiteren Ermittlungen mit anderen Stellen zusammen, darunter Rentenversicherungsträger. Die Untersuchungen laufen noch, um das volle Ausmaß etwaiger Verstöße zu klären.

Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Arbeits- und Sozialrecht in der Region durchzusetzen. Betrieben, die gegen Vorschriften verstoßen, drohen Strafen. Betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von Lohn- oder Leistungsproblemen betroffen sind, könnten hingegen Unterstützung erhalten. Die Ergebnisse der vertieften Prüfungen werden nach Abschluss veröffentlicht.

Quelle