21 March 2026, 08:14

Franz Beckenbauers Erbe: Vom Fußballfeld in die Politik und zurück zur Familie

Schwarzes und weißes Foto eines Mannes mit Mütze und Hosenträgern, der vor einer Gruppe von Menschen steht, der als legendärer Fußballspieler gilt.

Franz Beckenbauers Erbe: Vom Fußballfeld in die Politik und zurück zur Familie

Franz Beckenbauer blieb auch lange nach dem Ende seiner aktiven Karriere eine prägende Figur im europäischen Fußball. Er übernahm einflussreiche Positionen, darunter das Amt des DFB-Präsidenten und des UEFA-Vizepräsidenten, und engagierte sich zudem in sozialen Projekten über die Stiftungen des DFB. Sein Wirken reichte weit über das Spielfeld hinaus – er gestaltete Richtlinien mit und förderte den Zusammenhalt im Sport.

Einst galt Beckenbauer als aussichtsreicher Kandidat für das Amt des UEFA-Präsidenten. Doch er zog seine Bewerbung noch vor der Wahl zurück. Dieser Schritt erfolgte, als Michel Platini, eine weitere prominente Persönlichkeit, stattdessen Interesse an der FIFA-Präsidentschaft zeigte.

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Trotz seines politischen Geschicks trat Beckenbauer zurück, um sich seiner Familie zu widmen. Die jahrelange öffentliche Präsenz und die ständigen Reisen hatten ihre Spuren hinterlassen, und er stellte private Zeit über weitere Verpflichtungen. Sein langjähriger Manager, Marcus Höfl, bezeichnete ihn später als eine politische Ausnahmeerscheinung im Sport – jemand, der widerstreitende Interessen mühelos zusammenführen konnte.

Bemerkenswerterweise mied Beckenbauer digitale Medien konsequent. Zeit seines Lebens nutzte er keine E-Mail-Adresse und bevorzugte traditionelle Kommunikationswege. Diese Haltung spiegelte seine Vorliebe für direkte, persönliche Kontakte wider – statt auf moderne Technologie zu setzen.

Beckenbauers Vermächtnis in der Fußballverwaltung lebt durch sein Engagement in sozialen Projekten und Führungsrollen weiter. Seine Entscheidung, auf die UEFA-Präsidentschaft zu verzichten, unterstrich seine Priorität für die Familie gegenüber weiteren öffentlichen Ämtern. Sein Einfluss, sowohl auf als auch neben dem Platz, bleibt bis heute weit anerkannt.

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