27 March 2026, 14:20

Frauentag 2026: Aschaffenburg feiert mit Kunst, Aktivismus und 40 Jahren "Frauenhören"

Plakat für die Feier des Team Redstone zum Internationalen Frauentag mit einem Bild einer Frau, die eine Fahne hält, auf der "Gleichstellung der Frau" steht, Logos und Veranstaltungdetails unten.

Frauentag 2026: Aschaffenburg feiert mit Kunst, Aktivismus und 40 Jahren "Frauenhören"

Das Gleichstellungsbüro der Kreisverwaltung feierte den Internationalen Frauentag 2026 mit einer vielseitigen Kampagne

Unter dem Titel "Rund um den Internationalen Frauentag" erstreckte sich die Aktion über den gesamten März. Das Programm umfasste kulturelle und bildende Veranstaltungen wie eine Filmdiskussion, eine Lesung und einen feministischen Literaturabend, der 55 Teilnehmer:innen anzog. Die Organisator:innen warben für die Termine über die Social-Media-Kanäle des Landkreises und teilten Beiträge zu Themen wie Sexismus, Equal Pay Day und Equal Care Day.

Ein Höhepunkt der Kampagne war das Aschaffenburger Frauenhören, das am 20. März sein 40-jähriges Jubiläum beging. Die von Caroline Ruck mitmoderierte Veranstaltung bekräftigte ihr Engagement für Selbstbestimmung, die Bekämpfung von Gewalt und die Verwirklichung echter Gleichberechtigung. Der Internationale Frauentag selbst blickt auf eine lange Geschichte zurück: 1910 schlug Clara Zetkin ihn erstmals vor – der Beginn von über einem Jahrhundert aktivistischer Kämpfe und gesetzlicher Fortschritte.

Ein sichtbares Symbol der Kampagne war die Aufstellung einer weiteren roten Bank, diesmal im Bürgerpark Ringheim in Großostheim. Mittlerweile gibt es im Landkreis zehn dieser Bänke, die als Mahnmal für häusliche und sexualisierte Gewalt gegen Frauen dienen. An ihnen angebracht finden sich Hilfsangebote, die die Gemeinschaft zum Handeln auffordern.

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Zwar wurden seit 1910 bedeutende Schritte in Richtung Gleichstellung erreicht, doch betonten die Organisator:innen, dass echte Gleichberechtigung noch immer nicht verwirklicht ist. Die Kampagne sollte die Debatte am Leben halten und weitere Veränderungen in Politik und gesellschaftlicher Haltung vorantreiben.

"Die Suche nach Ko-Fördernden außerhalb der Verwaltungen von Aschaffenburg und Miltenberg sowie der Stadt Aschaffenburg erbrachte keine konkreten Ergebnisse darüber, wie viele Veranstaltungen sie unterstützten."

Die Kampagne 2026 verband Kunst, Diskussion und Aktivismus, um den Internationalen Frauentag zu würdigen. Mit den neuen roten Bänken und dem 40-jährigen Jubiläum des Frauenhörens unterstrich der Landkreis seinen Einsatz gegen Gewalt und Ungerechtigkeit. Die Veranstaltungen und die Online-Beteiligung zeigten: Der Einsatz für Fortschritt in der Region geht weiter.

Quelle