Freiburg investiert Millionen in Rad- und Fußverkehr für die VerkehrsWende bis 2030
Philipp LangeFreiburg investiert Millionen in Rad- und Fußverkehr für die VerkehrsWende bis 2030
Freiburg treibt seine VerkehrsWende mit massiver Fördergeldern für Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur voran. Das Land Baden-Württemberg hat im Rahmen des Landesgemeindefinanzierungsgesetzes finanzielle Unterstützung bewilligt, die bis zu 75 Prozent der Projektkosten abdeckt. Als Pilotkommune im Klimamobilitätsplan wird die Stadt in den kommenden Jahren zahlreiche Aufwertungen erleben.
Die Förderung fließt in rund 20 Projekte in Freiburg, mit besonderem Fokus auf sichere und durchgängige Rad- und Gehwege. Barrierefreie Querungen und bessere Anbindungen an den ÖPNV stehen ebenfalls im Mittelpunkt. Zu den zentralen Vorhaben zählt der Ausbau der Radschnellverbindung FR2, die die Reisezeiten für Radfahrer deutlich verkürzen soll.
Die Modernisierungen erstrecken sich entlang wichtiger Verkehrsadern wie der Breisacher Straße und der Lehener Straße. Weitere Verbesserungen stärken die Verbindungen in Richtung Waldkirch und Emmendingen, um den Regionalverkehr zu erleichtern. Als Pilotstadt im Klimamobilitätsplan erhält Freiburg zusätzliche Unterstützung über die reguläre Förderung hinaus.
Das übergeordnete Programm sieht bis 2030 die Umsetzung von rund 1.000 Maßnahmen in Baden-Württemberg vor. Die Gesamtinvestitionen werden voraussichtlich über eine Milliarde Euro betragen, wobei das Land den Großteil der Kosten für genehmigte Projekte übernimmt.
Mit den Fördermitteln kann Freiburg seine Verkehrsziele beschleunigen und sicherere sowie effizientere Routen für Radfahrer und Fußgänger schaffen. Durch die Landesunterstützung werden die Infrastrukturprojekte zügiger umgesetzt, was die Vorreiterrolle der Stadt in Sachen nachhaltiger Mobilität weiter stärkt.






