17 June 2026, 20:09

Funk rechtfertigt umstrittenen Bibel-Vergleich als "Müll auf dem Mond"

Funk verteidigt "Bibel ist Müll"-Beitrag

Funk rechtfertigt umstrittenen Bibel-Vergleich als "Müll auf dem Mond"

Funk verteidigt Instagram-Post, der die Bibel als „Müll auf dem Mond“ bezeichnet

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Die jugendorientierte Digitalplattform Funk, ein gemeinsames Angebot von ARD und ZDF, hat einen Instagram-Beitrag verteidigt, in dem die Bibel als „Müll auf dem Mond“ bezeichnet wurde. In dem Post wurden auch andere Gegenstände wie Asche, Golfbälle und Beutel mit menschlichen Abfällen aufgeführt, die von Astronauten auf dem Mond zurückgelassen wurden. Die Formulierung löste eine Debatte über die Wortwahl und deren Bedeutung aus.

In dem Beitrag zählte Funk die Bibel zu den verschiedenen Objekten, die auf der Mondoberfläche verbleiben. Die Plattform erklärte, dass diese Dinge aufgrund von Platz- und Gewichtsbeschränkungen während der Missionen dort verblieben seien. Später präzisierte Funk, dass der Begriff „Müll“ nicht abwertend gemeint sei, sondern sich auf von Menschen geschaffene Gegenstände beziehe, die natürlicherweise nicht auf dem Mond vorkommen würden.

Funk stand bereits früher in der Kritik, weil Inhalte als christenfeindlich wahrgenommen wurden. Ein Beispiel war die Verwendung der Abkürzung „v. u. Z.“ (vor unserer Zeitrechnung) anstelle von „v. Chr.“ (vor Christus) in Social-Media-Beiträgen. Die Redaktion rechtfertigte dies als neutrale Zeitangabe und wies Vorwürfe zurück, bewusst christliche Begrifflichkeiten vermeiden zu wollen.

Wörterbücher wie der Duden und das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache definieren „Müll“ als Abfall aus Haushalten, Betrieben oder industriellen Prozessen. Als direkte Synonyme werden „Abfall“ und „Kehrricht“ genannt – eine Deutung, die Funk in seiner Argumentation stützt, der Begriff sei wörtlich gemeint gewesen.

Die Plattform betont, die Bezeichnung sei aus Gründen der Genauigkeit und nicht aus Respektlosigkeit gewählt worden. Die Diskussion zeigt, wie stark die Verwendung von Sprache in öffentlichen Medien unter Beobachtung steht. Funk begründet seine Wortwahl mit praktischen und sprachlichen Überlegungen.

Quelle