Fürths Dambach steht vor monatelanger Großbaustelle mit Verkehrschaos ab März
Lotta SchulteFürths Dambach steht vor monatelanger Großbaustelle mit Verkehrschaos ab März
Großbaustelle im Fürther Stadtteil Dambach wird nach dreimonatiger Winterpause fortgesetzt
Nach einer dreimonatigen Unterbrechung wegen der winterlichen Bedingungen nehmen die umfangreichen Bauarbeiten im Fürther Stadtteil Dambach am 23. März wieder ihren Lauf. Die Modernisierung des örtlichen Wasserversorgungsnetzes wird zwar langfristige Verbesserungen bringen, doch bis Ende 2026 müssen Anwohner und Pendler mit Einschränkungen im Öffentlichen Nahverkehr und im Straßenverkehr rechnen.
Die Arbeiten waren Mitte Dezember 2025 eingestellt worden, um den Bauteams die Möglichkeit zu geben, Leitungen zu isolieren, Ausgrabungen abzusichern und Drucktests am Wassersystem durchzuführen. Diese Maßnahmen sollten sicherstellen, dass die Bauarbeiten mit steigenden Temperaturen nahtlos fortgesetzt werden können.
Vollsperrung der Zirndorfer Straße ab 23. März Ab dem 23. März wird die Zirndorfer Straße zwischen der Bernhard-von-Weimar-Straße und der Hasenstraße vollständig gesperrt. Nur Anwohner dürfen das Gebiet verlassen, Durchgangsverkehr ist nicht gestattet. Die Sperrung bleibt voraussichtlich bis Ende 2026 bestehen.
Erhebliche Beeinträchtigungen im Nahverkehr Auch der Öffentliche Personennahverkehr ist stark betroffen: Die Buslinie 178 wird über die Fuchsstraße und die Kaiserstraße umgeleitet, bevor sie die Schwabacher Straße erreicht. Mehrere Haltestellen entlang der üblichen Route fallen für die Dauer der Bauarbeiten aus. Zudem ändert sich die Strecke des Nachtbusses N18, der einige Haltestellen während der Bauphase nicht bedient.
Um die Auswirkungen abzumildern, werden eine temporäre Haltestelle in der Fuchsstraße sowie die bestehende Haltestelle in der Neumannstraße für beide betroffenen Linien genutzt. Dennoch müssen Fahrgäste mit Verspätungen und längeren Fahrzeiten rechnen, bis das Projekt abgeschlossen ist.
Die Modernisierung des Fürther Wassernetzes bringt zwar langfristige Vorteile mit sich, erfordert jedoch umfangreiche Straßensperrungen und Änderungen im Verkehrsangebot. Erst mit dem voraussichtlichen Bauende Ende 2026 werden der reguläre Busverkehr und die uneingeschränkte Straßenbenutzung wiederhergestellt sein. Die Behörden raten dazu, sich über aktuelle Fahrpläne zu informieren und während der Bauphase zusätzliche Reisezeit einzuplanen.






