30 April 2026, 06:14

Fürths Oberbürgermeister Jung präsentiert ehrgeizige Pläne für Bildung, Wohnen und Nachhaltigkeit

Ein belebter Stadtplatz mit Menschen auf Stühlen und Stehenden, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Straßenlaternen mit Flaggen, einem Schild, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Fürths Oberbürgermeister Jung präsentiert ehrgeizige Pläne für Bildung, Wohnen und Nachhaltigkeit

Thomas Jung ist als Oberbürgermeister von Fürth wiedergewählt worden und hat die zentralen Schwerpunkte der Stadt für die kommenden Jahre vorgestellt. Die Pläne umfassen Bildung, Wohnungsbau, Verkehr und Nachhaltigkeit – eine Mischung aus laufenden Projekten und neuen Vorhaben.

Im Bereich Bildung und Kinderbetreuung sind erhebliche Investitionen vorgesehen, darunter die Fertigstellung zweier neuer Schulen: des Helene-Lange-Gymnasiums und des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums. Zudem soll das Lernen durch den Ausbau der digitalen Infrastruktur an Schulen modernisiert werden. Außerdem eröffnet die Hauptstelle der Stadtbibliothek in der Südstadt, die den Bürgerinnen und Bürgern zusätzliche Ressourcen bietet.

Die Stadtentwicklung bleibt ein zentrales Thema: Projekte wie die Hornschuchpromenade stehen kurz vor der Vollendung, während das Pegnitzquartier Gestalt annimmt. Der neue Stadtteil wird eine Uferpromenade bieten und so Grünflächen sowie Freizeitbereiche erweitern. Rund 2.000 neue Wohneinheiten sind an verschiedenen Standorten geplant, darunter Reichsbodenfeld, Südstadt und innerstädtische Lagen.

Auch das Wirtschaftswachstum steht im Fokus – Gewerbegebiete werden erschlossen, um mindestens 2.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Tourismus soll ebenfalls ausgebaut werden, unter anderem durch rund 500 zusätzliche Hotelbetten in der Nähe der Hardhöhe und der Veranstaltungshalle Lokschuppen.

Bei der Nachhaltigkeit setzt die Stadt auf den Ausbau der Solarkapazitäten um zehn Megawatt und die jährliche Pflanzung von 5.000 Bäumen. Im Verkehrsbereich entstehen schnelle Radverbindungen, die Fürth mit Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach verbinden, ergänzt durch ein neu gestaltetes Busnetz. Eine neue Kompostierungsanlage in Burgfarrnbach wird zudem die Abfallwirtschaft unterstützen.

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Fürths Strategie verbindet Kontinuität mit innovativen Projekten und zielt darauf ab, bis 2032 die Infrastruktur, den Wohnungsbau und ökologische Initiativen zu stärken. Der Fokus auf Arbeitsplätze, Verkehr und Bildung spiegelt die langfristigen Ziele der Stadt für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen wider.

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