Fusion Festival in Neustrelitz: Polizei schreitet gegen Drogen, Brände und Vandalismus ein
Philipp LangeFusion Festival in Neustrelitz: Polizei schreitet gegen Drogen, Brände und Vandalismus ein
Polizei verstärkt Präsenz beim Fusion Festival in Neustrelitz
Während des diesjährigen Fusion Festivals erhöhte die Polizei ihre Präsenz am Bahnhof Neustrelitz. Rund 70 Bundesbeamte wurden im Rahmen verschärfter Sicherheitsvorkehrungen eingesetzt. Die Veranstaltung wurde später durch Brände unterbrochen, die am Donnerstagabend zu einer vorübergehenden Unterbrechung führten.
Die Behörden führten umfangreiche Verkehrskontrollen im Umfeld des Festivalgeländes durch. Dabei wurden 48 Fälle von Fahrern unter Drogeneinfluss registriert. Bei stichprobenartigen Überprüfungen dokumentierten die Beamten zudem zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitstatbestand, meist im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln.
Zollbeamte leiteten 24 Strafverfahren ein, die vor allem Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Cannabiskonsumgesetz betrafen. Beschlagnahmt wurden unter anderem Ecstasy-Tabletten, Kokain und Amphetamine.
Auch Vandalismusfälle traten auf: Mehrere Personen sollen eine mobile Polizeistation mit Graffiti besprüht haben. Ein Beamter, der die Schäden filmte, wurde angegriffen und erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei erstattete Anzeige; der Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.
Neben drogenbezogenen Delikten wurden acht Strafanzeigen wegen Besitzes oder Handels eingereicht. Zudem stellte sich heraus, dass sich eine Person illegal in Deutschland aufhielt.
Die vorübergehende Schließung des Festivals erfolgte nach Bränden, die die Evakuierung aller Besucher auf das benachbarte Flugfeld erzwangen. Die Polizeimaßnahmen führten zu mehreren Festnahmen, Drogenbeschlagnahmungen und Schadensbegutachtungen. Der Einsatz unterstrich die anhaltenden Bemühungen der Behörden, bei Großveranstaltungen für Ordnung zu sorgen.
