31 May 2026, 16:14

Gauweiler plant konservatives Superbündnis aus CSU und Freien Wählern für die Bundestagswahl

Gauweiler fordert CSU-Allianz mit Freien Wählern im Bundestag

Gauweiler plant konservatives Superbündnis aus CSU und Freien Wählern für die Bundestagswahl

Peter Gauweiler, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der CSU und langjähriges Bundestagsmitglied, hat für die nächste Bundestagswahl ein neues politisches Bündnis vorgeschlagen. Sein Plan sieht vor, dass die CSU mit den Freien Wählern eine stärkere konservativ-bürgerliche Allianz bildet. Gauweiler begründet seinen Vorstoß damit, dass die aktuelle linksgerichtete Bundesregierung nicht die konservative Mehrheit der Bevölkerung widerspiegle.

Als Vorbild dient Gauweiler die erfolgreiche Zusammenarbeit von CSU und Freien Wählern in Bayern, die seit 2018 gemeinsam regieren. Dieses Bündnis könnte seiner Meinung nach als Blaupause für eine bundesweite Allianz dienen, um auf Bundesebene eine konservativ-bürgerliche Mehrheit zu sichern.

Laut Gauweilers Plan würden die Freien Wähler zunächst eigene Kandidaten in Wahlkreisen und Kommunen außerhalb Bayerns aufstellen. Für die nächste Wahl schlägt er vor, unter dem Namen „Bündnis Freie Wähler/CSU“ anzutreten, um den Wählern einen neuen Grund zu geben, die Freien Wähler zu unterstützen.

Gleichzeitig kritisierte Gauweiler die aktuelle politische Landschaft. Der Aufstieg der rechtspopulistischen AfD zwinge die Union seiner Ansicht nach zu unerwünschten Koalitionen mit SPD oder Grünen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD schloss er kategorisch aus und bezeichnete die Partei als „nicht wählbar“, während er die FDP als zu schwach für eine stabile Koalition abtat. Zwar räumte er ein, dass der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, das Profil der Partei geschärft habe, doch fehle es ihr bisher an bundesweiter Strahlkraft.

Gauweiler ist überzeugt, dass ein breiteres Bündnis die Machtverhältnisse verschieben und den Wählern eine klarere konservativ-bürgerliche Alternative zur aktuellen Regierung bieten könnte.

Sein Vorschlag sieht vor, dass Freie Wähler und CSU bei der nächsten Bundestagswahl unter einem gemeinsamen Banner antreten. Sollte das Bündnis umgesetzt werden, könnte es die politische Landschaft Deutschlands verändern, indem es konservative Kräfte unter einer gemeinsamen Plattform vereint. Gauweilers Strategie basiert darauf, den bayerischen Koalitionserfolg auf Bundesebene zu wiederholen.

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