29 April 2026, 14:19

Grausame Jagdmethoden: Bayerischer Hobbyjäger verliert Jagdschein und wird verurteilt

Schwarze und weiße Gravur, die eine Wildschweinjagd zeigt, mit Tieren im Vordergrund und Bäumen im Hintergrund sowie Text am unteren Rand.

Grausame Jagdmethoden: Bayerischer Hobbyjäger verliert Jagdschein und wird verurteilt

Ein bayerischer Hobbyjäger ist zu einer Geldstrafe verurteilt und hat seinen Jagdschein verloren, nachdem ein Gericht seine Methoden als illegal eingestuft hat. Lasse Böckmann aus Cham stand unter dem Vorwurf, Wildschweine auf eine Weise getötet zu haben, die unnötiges Leid verursachte. Der Fall hat nicht nur in der Jägerschaft, sondern auch darüber hinaus für Aufsehen gesorgt.

Böckmann, der einen YouTube-Kanal mit über 33.000 Abonnenten betrieb, veröffentlichte Videos, die grausame Jagdmethoden zeigten. Darin soll er Hunde eingesetzt haben, um Wildschweine bis zur Erschöpfung zu hetzen, bevor er sie mit einer Lanze tötete. Das Gericht urteilte, dass diese Vorgehensweise den Tieren schwere Schmerzen zufügte und gegen das Jagdrecht verstieß.

In seinen Videos war häufig zu sehen, wie er rauchte, während er über Jagdtechniken sprach. Daneben bewirb er in einem Online-Shop Jagdausrüstung. Viele Jäger distanzierten sich jedoch von seinem Vorgehen und argumentierten, es schade dem öffentlichen Image der Jagd.

Das Gericht verhängte eine Geldstrafe von 4.800 Euro, berechnet nach 80 Tagessätzen zu je 60 Euro. Als Teil der Strafe wurde Böckmann der Jagdschein entzogen. Das Urteil machte deutlich, dass nicht nur Jägerverbände, sondern auch die Justiz ethische Standards durchsetzt.

Der Fall bedeutet vorerst das Ende von Böckmanns Jagdaktivitäten. Die Strafe und der Entzug des Jagdscheins folgen auf eine gerichtliche Entscheidung, dass seine Methoden eine Grenze überschritten. Der Ausgang des Verfahrens zeigt zudem, wie Online-Darstellungen der Jagd reale Konsequenzen nach sich ziehen können.

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