Großbrand in Essenbach: 71-stündiger Feuerwehr-Einsatz nach Lagerhallen-Feuer
Emil KrügerGroßbrand in Essenbach: 71-stündiger Feuerwehr-Einsatz nach Lagerhallen-Feuer
Großbrand in Essenbach: Lagerhalle für Verpackungen und Karton in Flammen
Am Sonntagabend brach in einer Lagerhalle für Verpackungen und Kartonagen in Essenbach ein massiver Brand aus. Gegen 20 Uhr gingen bei den Rettungskräften mehrere Notrufe wegen starker Rauchentwicklung ein, woraufhin ein Großeinsatz der Feuerwehr aus der gesamten Region ausgelöst wurde. Das Feuer griff schnell um sich, richtete erhebliche Schäden an und erforderte tagelange Löscharbeiten, bis es unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Der Brandalarm wurde gegen 20 Uhr in einem Betrieb an der Altdorfer Straße ausgelöst. Als die Einsatzkräfte eintrafen, stand das Lager bereits in Flammen, und extreme Hitze hatte sich ausgebreitet. Acht Mitarbeiter hatten das Gebäude jedoch noch vor Eintreffen der Feuerwehr sicher verlassen können.
Die Feuerwehr versuchte zunächst, das Feuer von innen zu bekämpfen, musste sich aber aufgrund der starken Hitzeentwicklung zurückziehen. Stattdessen ging man von außen mit drei Drehleitern und mehreren Schläuchen gegen die Flammen vor. Das Feuer griff rasant auf benachbarte Stockwerke über, verursachte strukturelle Schäden und brachte das Gebäude in Einsturzgefahr.
Insgesamt rückten 17 Feuerwehren aus Landshut und dem umliegenden Landkreis aus, unterstützt von weiteren Rettungskräften. Ehrenamtliche Feuerwehrleute waren 71 Stunden lang im Dauereinsatz, um das Feuer zu löschen und glimmende Trümmer zu beräumen. Sechs von ihnen zogen sich dabei Verletzungen zu, darunter Augenreizungen, Kreislaufprobleme und ein Handgelenksbruch.
Die Brandursache ist bisher ungeklärt. Die Kriminalpolizeiliche Inspektion Landshut hat nun die Ermittlungen übernommen.
Das Gebäude wurde durch den Brand schwer beschädigt und ist in seinem statischen Bestand gefährdet. Die Ermittler arbeiten weiterhin daran, die Ursache des Feuers zu klären. Die verletzten Einsatzkräfte erhalten unterdessen medizinische Behandlung, nachdem sie drei Tage lang unermüdlich daran gearbeitet hatten, den Vorfall einzudämmen.






