Hessen fördert Erinnerungskultur mit 150.000 Euro für Vertriebenenverband
Johanna PetersHessen fördert Erinnerungskultur mit 150.000 Euro für Vertriebenenverband
Hessen unterstützt Verband der Vertriebenen mit 150.000 Euro für Erinnerungskultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt
Das Land Hessen hat dem Bund der Vertriebenen (BdV) 150.000 Euro zur Förderung der Erinnerungskultur und des sozialen Zusammenhalts bewilligt. Innenminister Roman Poseck übergab die Mittel offiziell im Haus der Heimat in Wiesbaden.
Rose-Lore Scholz, stellvertretende Landesvorsitzende des BdV, nahm die Förderung als Zeichen des Vertrauens in die Arbeit der Organisation entgegen. Das Geld soll dazu beitragen, die Geschichten von Flucht, Vertreibung und Neuanfang für kommende Generationen zu bewahren.
Der BdV in Hessen vertritt Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler in der Region. Der Verband organisiert Begegnungen, pflegt kulturelle Traditionen und fördert den Austausch unter seinen Mitgliedern.
Trotz knapper Haushaltsmittel hielt die Landesregierung die volle finanzielle Unterstützung für den BdV aufrecht. Ein Teil der 150.000 Euro fließt in die gemeinsame Landesgeschäftsstelle, die große Projekte koordiniert und kleinere regionale Gruppen unterstützt. Die Förderung gilt als langfristiges Bekenntnis zur Stärkung der Strukturen und zu neuen Initiativen.
Die Übergabe der Mittel erfolgte im Rahmen einer Feierstunde im Haus der Heimat in Wiesbaden. Über genaue Mitgliederzahlen und aktuelle Projekte liegen keine Angaben vor, doch der BdV arbeitet weiterhin mit lokalen Vereinen und Landsmannschaften zusammen. Die letzte dokumentierte Förderveranstaltung fand am 30. März statt – das Jahr wurde nicht genannt.
Mit den 150.000 Euro kann der BdV seine Arbeit in Hessen fortsetzen. Die Gelder kommen der Verwaltung, der Bewahrung kulturellen Erbes und der Gemeinschaftsarbeit zugute. Die kontinuierliche finanzielle Unterstützung des Landes unterstreicht dessen Engagement für historische Erinnerung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.






